Weltkulturerbe Rammelsberg - Museum & Besucherbergwerk
Das Erzbergwerk Rammelsberg ist als einziges Bergwerk der Welt kontinuierlich über 1000 Jahre in Betrieb gewesen. Aufgrund seiner hochrangigen Denkmalsubstanz über Tage und unter Tage wurde das Erzbergwerk Rammelsberg zusammen mit der Altstadt Goslars und ihrer Kaiserpfalz 1992 in die Weltkulturerbe-Liste der UNESCO aufgenommen.
Kaiserpfalz
Die zwischen 1040 und 1050 unter Heinrich III. errichtete Kaiserpfalz ist ein einzigartiges Denkmal weltlicher Baukunst. Über 200 Jahre wurde hier auf zahlreichen Reichs- und Hoftagen deutsche und europäische Geschichte "gemacht". Die südlich anschließende Pfalzkapelle St. Ulrich birgt unter einer Grabplatte mit einer figürlichen Darstellung Heinrichs III. das Herz des 1056 gestorbenen Kaisers. Beide Gebäude wurden im späten 19. Jahrhundert umfassend restauriert, der Saal des Kaiserhauses durch den Historienmaler H. Wislicenus ausgemalt.
Museumsufer: Goslarer Museum
In einer 1514 erbauten Stiftskurie zeigt das Goslarer Museum umfangreiche Sammlungen zu Geschichte und Kunstgeschichte der Stadt und zur Geologie und Mineralogie der Region.
Museumsufer: Zinnfiguren-Museum
In der 500 Jahre alten restaurierten Lohmühle befindet sich Deutschlands schönstes Zinnfigurenmuseum. Hier erleben die Besucher das Weltkulturerbe Goslar, Altstadt und Bergbau "en miniature" in etwa 50 Dioramen (bildlichen Darstellungen). An der bunten Welt der Zinnfiguren haben Groß und Klein ihre Freude.
Das Mönchehaus Museum
Das Mönchehaus Museum in Goslar widmet sich in wechselnden Ausstellungen der modernen Kunst. Gegründet wurde es 1978 nicht zuletzt deshalb, um den Werken der internationalen „Kaiserring“-Preisträger bei ihrer Ehrung ein angemessenes Domizil bieten zu können. Den renommierten „Kaiserring“-Kunstpreis vergibt die Stadt Goslar seit 1975 einmal im Jahr an einen herausragenden Gegenwartskünstler. Zu den Preisträgern gehörten u.a. Joseph Beuys, Max Ernst, Georg Baselitz und Mathew Barney.
Huldigungssaal im Rathaus
Der Huldigungssaal im Goslarer Rathaus wurde zwischen 1505 und 1520 als Ratssitzungssaal eingerichtet. Er ist ein einzigartiges Kleinod spätgotischer Raumkunst: seine Wände, die Decke und sogar die Fensternischen sind vollständig mit Tafelgemälden ausgekleidet. Jedes einzelne Gemälde ist ein Kunstwerk von hoher Qualität, das sich in den überwältigenden Gesamteindruck einfügt.
Museum im Zwinger
Der Dicke Zwinger wurde im Jahr 1517 aus Sandstein erbaut und zählt zu den mächtigsten Festungsbauten seiner Zeit. Schon im Vorbeifahren an den Wallanlagen macht er mit seinen 20 m Höhe und einer Mauerstärke von mehr als 6 m einen besonderen Anziehungspunkt aus. In seinen Mauern finden Sie das Museum im Zwinger.


