Goslars Kaiserring Drucken E-Mail

goslars_kaiseringSeit 1975 vergibt die Stadt Goslar jedes Jahr im Oktober den „Kaiserring“. Der Kaiserring ist eine ideelle Auszeichnung für eine(n) international herausragende(n) Künstler(in) der Gegenwart, deren oder dessen Werk der Kunst unserer Zeit wesentliche Impulse gegeben hat.

Der Kaiserring zählt zu den weltweit bedeutendsten Kunstpreisen. Seine Reputation verdankt er einer Jury, die mit hochrangigen Museumsfachleuten besetzt ist. Der Kaiserring ist ein in Gold gefasster Aquamarin, in den das Siegel Kaiser Heinrich IV. eingraviert ist. Er wird jedes Jahr, für jeden Ausgezeichneten neu, von dem Worpsweder Goldschmied Hadfried Rinke angefertigt.

Zu den Kaiserring-Veranstaltungen im Oktober gehört zunächst das festliche „Kaisermahl“, das am Vorabend der Preisvergabe im Großen Heiligen Kreuz stattfindet. Ein besonderes Highlight ist die Begegnung mit dem/r Kaiserringträger/in im Mönchehaus-Museum für moderne Kunst Goslar. Die Überreichung des Kaiserringes erfolgt im Rahmen einer Sondersitzung des Rates der Stadt Goslar durch den Oberbürgermeister in der Kaiserpfalz. Vor großem Publikum hält hierbei ein Kunstexperte die Laudatio auf die/den neue(n) Preisträger(in). Im Anschluss an die festliche Zeremonie eröffnet das Mönchehaus-Museum eine Ausstellung mit Werken des/der Kaiserringträgers/in.

Ausgewählte Werke der Kaiserringträger werden im Rahmen der ständigen Sammlung des Mönchehaus-Museums gezeigt.

Weitere Informationen zum Kaiserring

Mönchehaus Museum Goslar
Kaiserring-Beauftragte: Inge Langner
Mönchestraße 1, 38640 Goslar
Tel. 05321-29570 oder 4948, Fax 05321-42199
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Internet www.moenchehaus.de

 
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Goslarer Krieger vom ersten Kaiserringträger Henry MooreDer erste Träger des Goslarer Kaiserringes war der berühmte britische Bildhauer Henry Moore. Hinter der Kaiserpfalz steht Moore’s Skulptur „Der Goslarer Krieger“ von 1975. An vielen Stellen in der Stadt treffen Sie auf weitere Skulpturen von Kaiserringträgern, sei es das „Tor in Goslar“ von Max Bill im Neuwerksgarten, die „Gedenkstätte Goslar“ von Richard Serra vor dem Breiten Tor oder das „Hexagon-S“ von Victor Vasarely im Garten des St. Annenhauses. Spektakulär ist der „Package on a Hunt“, einer der letzten Erz-Förderwagen, den Christo und Jeanne-Claude anlässlich der Schließung des Bergwerkes Rammelsberg 1988 in Goslar verhüllt haben. Heute befindet er sich im Bergbaumuseum als Leihgabe des Mönchehaus Museums.

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