Neues Mühlrad in Lohmühle eingebaut Drucken E-Mail
Freitag, den 29. Januar 2010 um 13:45 Uhr
Schnee, Eis und Kälte konnten die Zimmerleute nicht daran hindern, das in der Werkstatt vorgefertigte Mühlrad mit einem Durchmesser von 4,15 m vor Ort an der Lohmühle zusammenzubauen.

Heute Vormittag wurde das neue Mühlrad mit einem Autokran in den Unterlauf des Mühlgrabens gehoben und unter die Überdachung gerollt. In den nächsten Tagen wird es an seine endgültige Position gehoben, die Achse eingebaut und ausgerichtet.

Die Achse, der „holländische Armverband“ und die Radfelgen sind aus einem einzigen Stamm einer kräftigen Eiche gefertigt. Radboden und Schaufeln bestehen aus (getrocknetem) Lärchenholz. Durch die Aufnahme von Wasser quellen Boden und Schaufeln auf und dichten sich so – ähnlich einem Holzfass – selber ab.

Das neue Mühlrad hat die in Denkmalpflegeprojekten erfahrene Zimmerei Blümner aus Bismark/Altmark gefertigt, die in den letzten Jahren auch andere historische Mühlen, wie z.B. die Bockwindmühle Meseberg (Altmark),die Holländerwindmühle Berlin-Britz oder die Wassermühle Wiebke bei Gardelegen, instand gesetzt hat. Ebenso ist der Glockenstuhl der ev.-luth. Pfarrkirche St. Maria in Lelm (Königslutter) von ihr restauriert worden.

Die Baukosten dieser Maßnahme betragen ca. 30.000 €, die aus Mitteln des Konjunkturpaketes I gefördert werden.

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Bildmaterial zur Pressemitteilung:

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