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Donnerstag, den 28. Oktober 2010 um 09:35 Uhr |
Die bauliche Sanierung des Rathauses im Rahmen des Investitionsprogramms nationale UNESCO-Welterbestätten (Konjunkturpaket I ) erfordert im Vorfeld ein ausführliches Gründungs- und Bodengutachten.
Die bauliche Sanierung des Rathauses im Rahmen des Investitionsprogramms nationale UNESCO-Welterbestätten (Konjunkturpaket I ) erfordert im Vorfeld ein ausführliches Gründungs- und Bodengutachten. Im November 2009 wurde ein Ingenieurbüro mit den Leistungen zur Schadensaufnahme, Dokumentation mit Analyse und Schätzung der Sanierungskosten beauftragt. Die Untersuchungen umfassten die Fachwerkfassade auf der Nordseite, sowie die angrenzenden Steinfassaden zum Marktplatz und die Steinfassade mit Maßwerk als Hauptfassade zum Marktplatz. Die Ergebnisse der Analyse zeigten, dass es erforderlich ist, das Gutachten und die erforderlichen Untersuchungen auf alle Rathausfassaden auszudehnen. Zur genaueren Beurteilung für das Schadensbild der marktseitigen Fassade sind bodenmechanische Untersuchungen notwendig, um zu klären, ob die Setzungen im Bereich des Rathauses abgeschlossen sind bzw. welche Maßnahmen erforderlich sind. Durch die Bodenuntersuchungen kann außerdem festgestellt werden, ob z. B. Schichtenwasser für die hohe Feuchtigkeitsbelastung im Kellerbereich ursächlich ist und welche Maßnahmen empfohlen werden, um die Belastung durch eindringende Feuchtigkeit zu reduzieren.
Mit den Arbeiten zur Bodenuntersuchung ist in dieser Woche begonnen worden. Zunächst werden mit Hilfe von Leitungsplänen die optimalen Punkte für die Bodenbohrungen (ca. 12 m Bohrtiefe) festgelegt. Die für die Bohrungen erforderlichen Flächen am Rathaus werden mit Absperrungen gesichert. Nachdem die Pflasterung geöffnet ist, wird mit Hilfe einer Bohrlafette die Bohrung ausgeführt. Auf Basis der Bohrungsergebnisse wird anschließend erörtert, ob im Bereich der vierten Säule von rechts noch ein Schurf (eine Grube zur Materialentnahme) notwendig ist, um den Bodenaufbau zu erkunden. Wenn dies erforderlich ist, wird der Schurf im Rahmen der Arbeiten zur Fundamentsondierung durchgeführt. An den Schurfwänden kann man die Bodenschichten und den eventuellen Einfluss von Stauwasser erkennen. Das entnommene Material wird zum Teil im Labor untersucht, um die Bodenklassifizierung durchzuführen. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 12. November andauern. Die Mittel stehen im Rahmen des Konjunkturpaketes I zur Verfügung.
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