| Sanierung des Hotels Brusttuch abgeschlossen |
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| Freitag, den 14. Oktober 2011 um 06:48 Uhr | ||
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Gerüstabbau markiert das Ende der Restaurierungsarbeiten Am 13. Oktober 2011 wurde mit dem Abbau des Gerüsts am Hotel Brusttuch begonnen. Damit enden die seit Juli 2010 andauernden Sanierungsmaßnahmen, die im Rahmen des Bundesförderprogramms „Investitionen in nationale UNESCO-Welterbestätten“ bezuschusst worden sind. Sie umfassten das geschnitzte Fachwerkobergeschoss, da der Erhalt und die aufwändige Restaurierung des figürlichen Schnitzwerks von besonderem öffentlichen Interesse ist. Vor allem die zu dichten Farbanstrichsysteme der letzten Jahrzehnte und eindringendes Regenwasser hatten zu Schädigungen an der Fachwerksubstanz geführt. Stark geschädigte Hölzer mussten zum Teil ausgetauscht und durch einen Holzbildhauer nachgeschnitzt werden. Im Zuge der Sanierungsarbeiten wurden auch die historischen Fenster restauriert und das Fachwerkobergeschoss erhielt einen neuen Farbanstrich. Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk stellte gemeinsam mit Ehepaar Oberhuber, Fachbereichsleiterin Bauservice Marion Siegmeier sowie Cordula Reulecke vom Niedersächsischen Landsamt für Denkmalpflege und Bernhard Gockel vom begleitenden Ingenieurbüro die neue Fassade des Bürgerhauses aus dem 16. Jahrhundert vor. Junk dankte Ehepaar Oberhuber für ihr Engagement, das diese Sanierung möglich gemacht habe, die ein weiterer Beitrag zur Ertüchtigung der Innenstadt sei. In Abstimmung mit dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege wurde das Fachwerk weitestgehend einfarbig (monochrom) gestrichen, wobei sich das Schnitzwerk durch eine Farbnuance vom Untergrund abhebt. Dieses Farbkonzept wurde von der Denkmalfachbehörde nach umfangreichen Recherchen am Objekt selbst sowie landesweiten Vergleichsstudien und unter Zuhilfenahme von historischen Abbildungen des Brusttuchs entwickelt. Es orientiert sich an der Farbigkeit, die das Brusttuch nach einer Umbauphase im Jahr 1870 hatte. Die Kosten der Sanierungsmaßnahmen sind mit 873.000 Euro kalkuliert worden, werden aber nach der endgültigen Abrechnung vermutlich etwas geringer ausfallen. Bei nachgewiesenen 873.000 Euro Baukosten beträgt der Zuschuss insgesamt 800.000 Euro. Bund und Land Niedersachsen tragen im Rahmen des Welterbestättenprogramms 90 % der Zuschusskosten, somit 720.000 Euro. Die Stadt Goslar ist zu einem Anteil von 10 % verpflichtet und beteiligt sich mit 80.000 Euro. Der Bauherr trägt die restlichen 73.000 Euro sowie die Kosten des Innenausbaus und der Modernisierung, die nicht Bestandteil des Welterbestättenprogramms sind. Im Falle einer Reduzierung der Baukosten verringern sich entsprechend der Zuschuss und der Eigenanteil. Pressemitteilung als pdf downloaden Bildmaterial zur Pressemitteilung: Foto:
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