| Sachstand: ehemalige „Harz Schänke“ in der Mauerstraße |
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| Donnerstag, den 30. Juli 2009 um 07:22 Uhr | ||
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Bereits 2005 wurde das baufällige und marode Gebäude in der Mauerstraße 17, das unter Denkmalschutz steht, von der Bauaufsicht überprüft und der damalige Eigentümer mit einer schriftlichen Anhörung zur Stellungnahme hinsichtlich der möglicherweise nicht mehr gegebenen Standsicherheit des Hauses aufgefordert.
Dieser bestritt eine Einsturzgefahr und kündigte Reparaturmaßnahmen am Dach an. Ende 2006 wurde das Gebäude veräußert. Die neue Eigentümerin wurde umgehend auf den Zustand ihres Eigentums hingewiesen und erfolglos zur Stellungnahme bzw. später zur Abgabe eines Konzeptes zur Sanierung und zur Wiederherstellung der Standsicherheit aufgefordert. Auch weitere Schreiben blieben ergebnislos. Nach einer Ortsbegehung durch die Bauaufsicht erfolgten im April 2008 die straßenseitige Sicherung der Fassade und die Absperrung der Straßenseite. Persönliche Gespräche mit der Eigentümerin führten zu keinem Ergebnis, so dass schließlich ein Zwangsgeld festgesetzt wurde. Dieses wurde nach Anmeldung der Privatinsolvenz der Eigentümerin wieder ausgesetzt. Da das Gebäude zur Zwangsversteigerung stand und kein Gebot abgegeben wurde, ist nun das Ergebnis eines weiteren Zwangsversteigerungstermins abzuwarten. Erst nach Klärung der Eigentumsverhältnisse können Verhandlungen mit dem neuen Eigentümer über Verkehrssicherungsmaßnahmen geführt werden. Eine Gefahr für die Öffentlichkeit besteht derzeit nach Aussage der Bauaufsicht nicht, so dass keine Sofortmaßnahmen erforderlich sind. Pressemitteilung als pdf downloaden.
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