Stiftungen werden nicht geplündert Drucken E-Mail
Montag, den 21. Februar 2011 um 08:01 Uhr

Nach dem in der letzten Ratssitzung erhobenen Vorwurf der Plünderung der von der Stadt Goslar verwalteten Stiftungen erklärte Oberbürgermeister Henning Binnewies, dass er doch erstaunt über die Äußerungen des CDU-Fraktionsvorsitzenden sei.

Nach dem in der letzten Ratssitzung erhobenen Vorwurf der Plünderung der von der Stadt Goslar verwalteten Stiftungen erklärte Oberbürgermeister Henning Binnewies, dass er doch erstaunt über die Äußerungen des CDU-Fraktionsvorsitzenden sei.

Er legt Wert auf die Feststellung, dass der Rat der Stadt Goslar am 19. Mai 2009 einstimmig die Satzung der Stiftung Neuwerk geändert habe. Anlass hierfür war eine Aufforderung der Finanzverwaltung, die Stiftungssatzung an die geänderten Rechtsgrundlagen der Gemeinnützigkeitsanforderungen anzupassen.

Die Überschüsse der Stiftung Neuwerk wurden in der Vergangenheit immer für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet. Insbesondere das Odeon-Theater hat in der Zwischenzeit hiervon profitiert. So fließen zurzeit jährlich u. a. Beträge an die Odeon-Theater GmbH in Höhe von rund 100.000 Euro, an das Stadtarchiv von  50.000 Euro und an das Goslarer Museum von ca. 150.000 Euro. Damit leistet die Stiftung einen maßgeblichen Anteil zum Erhalt des kulturellen Lebens in Goslar.

Abschließend legt Oberbürgermeister Henning Binnewies Wert auf die Feststellung, dass hier unnötig das Ansehen der Stadt Goslar und der Stiftung Neuwerk in Mitleidenschaft gezogen wurde. „Eine deutliche öffentliche Klarstellung durch Herrn Dr. Schober erwarte ich, um wieder auf eine sachgerechte Diskussionsebene zu kommen.“

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Verantwortlich für diese Meldung:

Der Oberbürgermeister (V.i.S.d.P.)
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38640 Goslar

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Doris Otter-Rubin
Telefon: 05321-704212
Telefax: 05321-7041212
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