| Hansemarkt in Goslar Mittelalterliches Treiben mit verkaufsoffenem Sonntag in der Altstadt |
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| Dienstag, den 09. März 2010 um 13:51 Uhr | ||
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Vom 27. bis 28. März 2010 findet jeweils von 11 bis 18 Uhr auf dem Goslarer „Jakobikirchhof“ in der Altstadt ein mittelalterliches Markttreiben mit „hansetypischem“ Programm statt. Los geht es am Samstag mit dem traditionellen Hansefrühstück der Kaufmannsgilde, an dessen Anschluss sich die Kaufherren der Neuzeit um 11 Uhr von Musik begleitet über den mittelalterlichen Platz begeben. An beiden Tagen sind verschiedene Handelsszenen, mittelalterliche Musik, die Marktteilnehmer und Gäste sogar zum Tanzen auffordern soll und ein historisches Rahmenprogramm zu bewundern. Neben den mittelalterlich gestalteten Ständen verzaubern Kaufherren, Tagelöhner, Amtmänner und Gaukler die Besucher des Hansemarktes und versetzen die Zuschauer in längst vergangene Zeiten. So werden Momentaufnahmen aus dem mittelalterlichen Alltag, die die Tagelöhner „Peter und Dummbart“ und die „Pfeffersäcke“, wie die Kaufleute des Mittelalters genannt wurden, bei ihrer „Arbeit“ zeigen und Gaukler wie „Lupus“ und das „Maustheatro Parsival“ große und kleine Besucher mit Witz und Kunstfertigkeit begeistern und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Während der Veranstaltung prägt die Sparkasse Goslar/ Harz in Zusammenarbeit mit dem Weltkulturerbe Rammelsberg in alter Tradition einen Hansetaler. Diverse Handelsstände mit den unterschiedlichsten Waren, von Tuch über Erz bis zu Steingut und „Speis und Trank“, zeugen vom Handel zur Zeit der Landhanse, die ein wichtiges Kapitel in der Geschichte der Stadt darstellt. Im 13. Jahrhundert trat Goslar dem mächtigen Städtebund bei, um Wirtschafts- und Handelsaktivitäten aufrecht zu erhalten und zu erweitern. Von den bedeutendsten Handelsinteressen zeugen noch heute z.B. die Kaiserworth, das prächtige Gildehaus der Tuchhändler, und der Rammelsberg, dessen Metalle schon im Mittelalter in verschiedenen europäischen Ländern gehandelt wurden. Pressemitteilung als pdf downloaden.
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