Filmtage ziehen positive Bilanz – Goslar erneut an der Spitze Drucken E-Mail
Donnerstag, den 18. März 2010 um 15:25 Uhr

Nicht nur die erneut hohen Anmeldezahlen, sondern auch die positive Resonanz der Schülerinnen und Schüler und der Lehrkräfte werten die Veranstalter der 7. Goslarer Filmtage als Beleg für die gute Akzeptanz dieses film- und medienpädagogischen Projektes.

Die Stadtjugendpflege hatte vom 8. bis 14. März wieder in Kooperation mit den Schulkinowochen und dem Kino „Goslarer Theater“ alle Schulklassen, Vereine, Verbände und Organisationen aber auch Familien zu Filmen unter dem Motto „Zwischen Traum und Wirklichkeit“ ins Kino eingeladen. Zu den 26 Kinovorstellungen lagen mehr als 2600 Anmeldungen vor. Mit diesem Ergebnis liegt Goslar im Vergleich zu den anderen Veranstaltungen im Rahmen der Schulkinowochen in Niedersachsen und bundesweit erneut an der Spitze.

Mit der Filmauswahl zeigten sich die Besucher überwiegend sehr zufrieden, da auch neue Filme dabei waren, die gerade erst in die Kinos kamen. Der Film "Das weiße Band" hatte sogar erst nach den Filmtagen seinen offiziellen Start in den Kinos. Die Möglichkeit, nicht nur die Filme anzuschauen, sondern in begleitenden Veranstaltungen auch darüber zu diskutieren, vertieften die Eindrücke. Ein besonderer Höhepunkt der Filmtage war die Anwesenheit der Regisseurin und Moderatorin Mo Asumang mit ihrem guten Zugang zu den Schülern. Die Gespräche und Diskussionen sorgten für spannende Anregungen und neue Denkanstöße.

Der bekannte Kinderfilmemacher Rolf Losansky besuchte auch nach Abschluss der Filmtage, am darauf folgenden Montag, 15. März, die Schülerinnen und Schüler der Wohrtschule und der Grundschule Jürgenohl. Es war eine Besonderheit für die Kinder, einen prominenten Gast in ihrer Schule begrüßen zu dürfen und mit ihm über die Erlebnisse und Eindrücke, die der Film  "Der lange Ritt zur Schule" bei ihnen hinterlassen hat, zu sprechen.

Ein Dankeschön gebührt dem Team des Goslarer Theaters, das die Durchführung der Filmtage erst ermöglicht hat und den Organisatoren und den Gästen unterstützend zu Seite stand.

Die positive Resonanz bei den Teilnehmenden zeigt, dass die Filmtage sehr geschätzt werden. Die Unterteilung in Kinder- und Jugendfilmtage mit weiteren altersspezifischen Highlights wird als Anregung mitgenommen und für nächstes Jahr eingeplant.

Aus Sicht der Veranstalter ein gelungenes Projekt zur Förderung der Kompetenzen junger Menschen auf dem Gebiet der audiovisuellen Medien. Die Stadtjugendpflege sammelt bereits Ideen für die nächsten Filmtage.

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