2,8 Millionen Euro – Goslar erhält Förderzusage des Bundes Drucken E-Mail
Donnerstag, den 05. August 2010 um 13:41 Uhr

Freude herrscht im Rathaus über die Mitteilung des Bundes vom 22.07.2010, dass für die von der Stadt eingereichten Projektanträge eine Förderung aus dem Investitionsprogramm nationale UNESCO-Welterbestätten mit rund 2,8 Millionen Euro möglich ist.

Die Fördersumme verteilt sich bis 2014 auf acht Projekte in der Goslarer Altstadt und im Rammelsberger Bergwerk. Vorbehaltlich des Ratsbeschlusses am 14. September 2010 zur Durchführung der Projekte, können diese kulturhistorisch wertvollen Objekte im Sinne des Weltkulturerbes saniert und erhalten werden. Auf der Projektliste für die Altstadt stehen die bauliche Sanierung des aus dem 15. Jahrhundert stammenden Rathauses, die Sanierung der Stadt- und Feldmauern in den Wallanlagen sowie die Bezuschussung für denkmalpflegerischen Mehraufwand der konstruktiven Instandsetzung privater Objekte.
Die Projekte im Erzbergwerk Rammelsberg betreffen Sanierungs- und Ausbaumaßnahmen  beim Feuerzäher Gewölbe, den Gebäuden der Erzaufbereitung, dem Rathstiefsten Stollen sowie von Streckenzugängen im Bergwerk.
Bereits im letzten Jahr wurde Goslar aus dem Fördertopf des Bundes und des Landes mit jeweils 4,2 Mio. Euro (insgesamt 8,4 Mio. Euro) an Mitteln zum Erhalt der Kulturgüter bedacht. Die erneute Berücksichtigung Goslars in dieser zweiten Förderrunde zeigt die Bedeutung, die Goslar als UNESCO-Welterbestadt besitzt. Die mit den Investitionen verbundenen Aufträge sind dabei auch ein wichtiger Impuls für die regionale Wirtschaft.

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