|
Freitag, den 27. August 2010 um 11:48 Uhr |
|
Ausstellung mit Werken der Künstlerin im Goslarer Museum
In Anerkennung ihrer ausgezeichneten Fähigkeiten auf dem Gebiet der bildenden Kunst hat Oberbürgermeister Henning Binnewies letzten Donnerstag im Goslarer Museum die Kunststudentin Nora Körner mit dem diesjährigen Förderpreis der Stadt ausgezeichnet.
Der Förderpreis der Stadt Goslar ist die erste offizielle Auszeichnung in der Künstlerlaufbahn der Goslarer Nachwuchskünstlerin, die bereits mit beeindruckenden Ausstellungen die Öffentlichkeit auf sich aufmerksam gemacht und tief berührt hat.
Einige ihrer Werke sind in der Zeit vom 24. August bis zum 5. September im Goslarer Museum zu sehen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr.
Nora Körner begann 2004 mit dem Studium der freien Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar. Sie zeigte ihre künstlerische Begabung bereits in mehreren Gemeinschaftsausstellungen. Ihrer Heimat Goslar war und ist sie eng verbunden und präsentierte sich bereits 2006 in der Sparkasse Ohlhof mit der Ausstellung „In_Zwischen“, der Anfang dieses Jahres die Ausstellung „Stop! Im Namen der Liebe“ im Kreishaus unter großer Publikumsbeteiligung folgte.
Nach Ablegung ihres Examens im Frühsommer 2010 will sie das im Studium Erlernte weiter unter Beweis stellen und die eigene Kreativität weiter entwickeln. Mit dem ihr eigenen Mut und Unternehmungsgeist will sie mit anderen Künstlerinnen und Künstlern eine Künstlergemeinschaft gründen und in die künstlerische Berufslaufbahn starten.
Kunsthistorikerin Dr. Elfi Krajewski würdigte Nora Körner in ihrer Laudatio unter anderem als Künstlerin, „deren Bilder einen Dialog zwischen Betrachter und Werk ergeben.“ Durch die Hängung von Noras Gegenwartskunst in einem historischen Raum des Goslarer Museums von solch starker Präsenz ergebe sich für den Betrachter eine interessante Konstellation, so die Laudatorin weiter. „Die starken neonfarbenen Lackarbeiten der Künstlerin bieten dem mittelalterlichen Ambiente durchaus Paroli. Geradezu explosionsartig schlägt die Farbe zu, wird in ihrer Ausdehnung durch weiche Formen gebremst. Farbrinnsale verlaufen ins Vertikale, hinterlassen Spuren im agressivfarbenen Bildraum.“
Zum Förderpreis: Der mit 2000 Euro dotierte Förderpreis der Stadt Goslar wird seit 1970 für „hervorragende Leistungen“ verliehen und dient der Begabtenförderung. Ausgezeichnet werden Personen bis zu 27 Jahren, die Goslarer sind oder Bindungen an Goslar haben. Dabei ist seine Verleihung nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt: Neben Persönlichkeiten aus Musik, Kunst und Film haben auch bereits Handwerker und Wissenschaftler die Auszeichnung erhalten.
Die Jury besteht gegenwärtig aus Oberbürgermeister Henning Binnewies als Vorsitzendem, den Mitgliedern des Ausschusses für Kultur und Stadtgeschichte sowie von den Ratsfraktionen für den Ausschuss benannten sachkundigen Bürgerinnen und Bürger und dem Fachbereichsleiter Kultur und Bürgerservice der Stadt Goslar.
Pressemitteilung als pdf downloaden
Bildmaterial zur Pressemitteilung

Foto Stadt Goslar: Förderpreisträgerin Nora Körner (Mitte) mit Laudatorin Dr. Elfi Krajewski und Oberbürgermeister Henning Binnewies
Verantwortlich für diese Meldung:
Der Oberbürgermeister (V.i.S.d.P) Rathaus - Markt 1 38640 Goslar
|
Ansprechpartner:
Susanne Roßdeutscher Telefon: 05321-704226 Telefax: 05321-7041226 E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
|
|