„Kunst aus dem Koffer – BAVULUM DOLU SANATLA“ Drucken E-Mail
Donnerstag, den 04. August 2011 um 08:03 Uhr

Ausstellung im Goslarer Museum findet großen Widerhall in der türkischen Presse

Am letzten Samstag wurde die Ausstellung „Kunst aus dem Koffer – BAVULUM DOLU SANATLA“ von Bürgermeisterin Gudrun Pfeiffer in Anwesenheit des türkischen Generalkonsuls Tunca Özcuhadar und Sigmar Gabriel, Parteivorsitzender der SPD, eröffnet.

Freudige Überraschung für die Stadt Goslar und das Goslarer Museum: das Ereignis hat in der türkischen Presse großen Widerhall gefunden: mit Hürriyet, Habertürk und Milliyet berichteten die größten Zeitungen des Landes über die Ausstellung.

Kuratiert von Ibrahim Karaoglu und Filinta Önal stellt sie Werke von Cuma Ocakli, Habip Aydogdu, Ekrem Kahraman, Reyhan Abacioglu, Mehmet Alagöz und Filinta Önal vor, allesamt namhafte Vertreter der zeitgenössischen türkischen Kunst.

Den Hintergrund der Ausstellung bildet die 50jährige Wiederkehr des türkisch-deutschen Anwerbevertrages, der ab 1961 türkische „Gastarbeiter“ in großer Zahl in das „Wirtschaftswunderland“ Deutschland führte. Der hölzerne Koffer in den Händen der Anreisenden war nicht nur das Transportmittel für die wenigen persönlichen Gegenstände, er war Symbol für die Hoffnungen und Ängste, die mit auf die Reise genommen wurden.

Den Titel „Kunst aus dem Koffer“ haben die beteiligten Künstler wörtlich genommen: jeder von ihnen hat einen Koffer gestaltet, hat ihn mit Symbolen, Wahrnehmungen und Träumen aufgeladen. Daneben zeigt die Ausstellung, die vom türkischen Ministerium für Kultur und Tourismus gefördert wird, mit zahlreichen Gemälden und Skulpturen einen Querschnitt durch das Schaffen der Künstler.

Die Ausstellung ist noch bis zum 16. September im Goslarer Museum, Königstraße 1, zu sehen, Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr.

Pressemitteilung als pdf downloaden

Plakat zur Ausstellung als pdf downloaden

 

Verantwortlich für diese Meldung:

Der Oberbürgermeister (V.i.S.d.P)
Rathaus - Markt 1
38640 Goslar

Ansprechpartner/in:

Susanne Roßdeutscher
Telefon: 05321-704226
Telefax: 05321-7041226
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 
Banner