Rudolf Sattler: „Doppelausstellung“ im Goslarer Museum und in der Stubengalerie Drucken E-Mail
Montag, den 20. Juli 2009 um 08:49 Uhr

„Rudolf Sattler – Zeichnungen“ – so der Titel der „Doppelausstellung“, die in angemessener Weise auch mit einer „Doppeleröffnung“ am Freitag, 24. Juli 2009, begonnen wird. Um 18 Uhr wird Oberbürgermeister Henning Binnewies die Ausstellung zunächst im Goslarer Museum eröffnen. Anschließend führt Propst Helmut Liersch in die hier gezeigten Teile der Werkschau ein. Nach einem gemeinsamen Ausstellungsrundgang, geht es in der benachbarten Stubengalerie gleich weiter – auch in diese Abteilung führt Propst Helmut Liersch ein.

Rudolf Sattler ist zwar in Leipzig geboren und hat sein Studium der Kunsterziehung in Braunschweig absolviert, trotzdem kann man ihn ohne Frage als „Urgestein“ der Goslarer Kunstszene bezeichnen. Generationen von Schülern hat er während seines Schuldienstes von 1961 bis 1985 mit der bildenden Kunst bekannt gemacht, Jahrzehnte war er im BBK aktiv, er leitete Kurse an der Volkshochschule und im Zeppelinhaus, illustrierte Bücher und stattete Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland mit seinen Werken aus.

2008 erhielt Rudolf Sattler die Ehrennadel der Stadt Goslar.

Er ist bekannt für seinen feinen Humor, für seinen schmunzelnd-kritischen Blick auf seine Heimatstadt Goslar, aber genauso für seine betroffen machenden Zeichnungen über das Schicksal der jüdischen Bürger Goslars in der NS-Zeit oder die Stigmatisierung gesellschaftlicher Außenseiter.

Er selbst schreibt zu seinem Werk: „Mittelpunkt meiner Arbeit ist der Mensch mit seiner Figur, seinem Denken und Handeln, seinem Umfeld und Schicksal, in alltäglichen, aktuellen oder historischen Szenarien. Gezeichnet vorrangig mit Tusche und Feder, teilweise als Radierung oder Alugrafie. Vielfach werden Texte aus der Literatur von Brecht, Cervantes, Hauptmann, Heine, Lessing, Meyrink u.a. oder in Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Autoren zum Inhalt meiner Zeichnungen.“

Die Ausstellung ist in der Stubengalerie bis zum 19. August und im Goslarer Museum bis zum 6. September zu sehen.

Die Pressemitteilung als pdf downloaden.

Bildmaterial zur Pressemitteilung:

Rudolf Sattler

 

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