Nachnutzung des Fliegerhorstes ein Punkt im Prozess Drucken E-Mail
Freitag, den 12. Februar 2010 um 10:31 Uhr

„Integriertes Stadtentwicklungskonzept Goslar 2025“ (ISEK)

Der ehemalige Fliegerhorst im Stadtteil Jürgenohl wird zum 30. Juni als Bundeswehrstandort aufgegeben. Mit der BIMA (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) als neuer Eigentümerin steht die Stadtverwaltung im Gespräch über die weitere Vermarktung der Liegenschaft.

Das Ergebnis der letzten Gesprächsrunde vom 1. Februar 2010 ist in der gestrigen Sitzung des Bauausschusses mitgeteilt worden. Aufgrund der Größe der Liegenschaft mit ca. 60 Hektar sind aufeinander abgestimmte Schritte einzuleiten, um aus Sicht der Goslarer Stadtentwicklung eine sinnvolle zivile Nachnutzung zu gewährleisten.
In der ersten Phase soll ein Masterplan mit Potenzialanalyse aufgestellt werden. Die Potenziale der Liegenschaft sind mit den Entwicklungsperspektiven der Stadt, insbesondere vor dem Hintergrund der demografischen und wirtschaftlichen Entwicklung Goslars abzugleichen. Dieser Masterplan wird in den bis Sommer/Herbst 2010 laufenden ISEK-Prozess „Goslar 2025“ eingebunden. Die BIMA hat sich bereit erklärt, die Kosten dieser 1. Phase zu übernehmen.

Eine optimale Vermarktung des Geländes liegt im Interesse des derzeitigen Eigentümers, das Interesse der Stadt ist es, dieses Gebiet im Sinne der eigenen Stadtentwicklung sinnvoll einzusetzen. Daher werden in der 2. Phase der Planungsschritte die städtebaulichen Rahmenpläne für Teilflächen der Liegenschaft nach Vermarktungsperspektiven entwickelt. Daran schließt sich die 3. Phase mit der Schaffung von Planungsrecht und Baurecht an.

Die Entwürfe der jeweiligen Planungsschritte sollen in der Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert werden.

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Der Oberbürgermeister (V.i.S.d.P.)
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