Aufruf zum Volkstrauertag 2009 Drucken E-Mail
Mittwoch, den 11. November 2009 um 09:23 Uhr

Wenn am 15. November der Volkstrauertag begangen wird, gedenken wir in tiefer Anteilnahme der Millionen Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Dieser Tag erinnert uns an das unendliche Leid, das die beiden Weltkriege über die Menschen in Europa gebracht haben.

Wir gedenken nicht nur der Millionen Soldaten, die ihr Leben lassen mussten, unser Gedenken gilt auch den Millionen Opfern von Ideologie, Gewaltherrschaft und Terror, von Vertreibung, Flucht und Bombenkrieg.

Bis heute - 70 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkriegs - werden noch Gefallene geborgen und identifiziert, um ihnen würdevoll auf den Kriegsgräberstätten die letzte Ruhestätte zu geben. Erst vor wenigen Tagen ist die Kriegsgräberstätte in Kursk-Besedino in Russland eingeweiht worden.

In zahlreichen Teilen der Welt kommt es immer noch zu Auseinandersetzungen und Kriegen, erschüttern uns Nachrichten und Bilder aus Afghanistan, dem Irak oder vom afrikanischen Kontinent. Die Auslandseinsätze der Bundeswehr haben die fernen Kriege näher an uns herangerückt und uns wird wieder bewusster, was Krieg bedeutet. Leider sind die Einsätze unserer Friedenstruppen, die in Kriegs- und Krisengebieten Menschenrechte und Frieden sichern sollen, lebensgefährlich. So trauern wir auch um die Soldaten und Helfer, die bei diesen Einsätzen ihr Leben gelassen haben.

Der Volkstrauertag, der von der Bundesregierung 1952 wieder eingeführt wurde, ist uns daher gerade heute Mahnung und Verpflichtung, das geschehene Unrecht nicht zu vergessen und uns für einen dauerhaften Frieden einzusetzen.

Wir bitten auch in diesem Jahr unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge durch ihre Spenden zu unterstützen. Mit der Pflege und dem Schutz der Kriegsgräber wird die Menschenwürde jener geachtet, die Opfer von Krieg und Gewalt wurden.

Besuchen Sie bitte die Gedenkstunden zum Volkstrauertag am 15. November in der Stadt und den Ortsteilen. Sie setzen damit ein Zeichen gegen Krieg und Gewalt.

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Verantwortlich für diese Meldung:

Der Oberbürgermeister (V.i.S.d.P.)
Rathaus - Markt 1
38640 Goslar

Ansprechpartner:

Doris Otter-Rubin
Telefon: 05321-704212
Telefax: 05321-7041212
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