| Betriebsergebnisse und Jagdmanagement in der Stadtforst Goslar |
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| Mittwoch, den 11. November 2009 um 12:23 Uhr | ||
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Die Stadtforst Goslar setzt das forstliche Leitbild „Stadtforst 2020“ seit 2 Jahren mit Erfolg um. Deutlich wird diese positive Entwicklung auch am Betriebsergebnis der Stadtforst 2008, das mit knapp 150.000 € seit Jahren wieder deutlich schwarze Zahlen schreibt. Für die Jahre 2009 bis 2013 wird mit Ergebnissen zwischen 150.000 € und 200.000 € pro Jahr gerechnet, vorausgesetzt die Holzpreise bleiben stabil. Die Entwicklung der Betriebsergebnisse der letzten Jahre ist an der hier abgebildeten Grafik abzulesen. Zu dieser positiven Entwicklung beitragen wird auch die Umsetzung des vom Rat der Stadt Goslar Anfang 2009 beschlossenen Jagdmanagements, das zum o. g. Leitbild gehört. Grundlage für konkrete Maßnahmen des Jagdmanagements ist die Erkenntnis, dass nur eine artgerechte nachhaltige Bejagung ausgerichtet an der Leittierart Rotwild dazu führt, eine ökologisch und ökonomisch nachhaltige Forstwirtschaft in der Stadtforst Goslar betreiben zu können. Umgesetzt wurden zum Beispiel folgende Maßnahmen:
Erste Erfolge wurden bereits erzielt: So zeigen die aktuellen Ergebnisse der diesjährigen Schälschadenskartierung, dass sich die Schälschäden in der Stadtforst insgesamt halbiert haben. Ein Revier, das Revier Hahnenberg im östlichen Teil der Stadtforst, hat noch über 4 % Neuschäle, was den Zielwert deutlich übersteigt. In der hier abgebildeten Grafik wird die Schälschadensentwicklung deutlich. Aus Gründen der Vergleichbarkeit ist die Reduzierung der Reviere hier noch nicht nachvollzogen worden. Die beiden Reviere mit noch erhöhten Schälschadenswerten (Hahnenberg und Rammelsberg) sind allerdings in ihrer ursprünglichen Größe erhalten geblieben. Der Großteil der Jagderlaubnisscheininhaber in der Stadtforst unterstützt das Jagdmanagement aktiv. Gleichwohl soll insbesondere die Praxis des Kirrens des Schwarzwildes in allen Revieren noch einmal hinterfragt und in Teilen neu gestaltet werden. Der Forstbeirat hat in seiner Sitzung am 2. November 2009 empfohlen, in allen Revieren die strikte Einhaltung der Regelungen des Jagdmanagements durchzusetzen und es auf Grundlage der neuesten Ergebnisse der Schälschadenskartierung weiter zu entwickeln und somit die Schälschäden weiter zu verringern. Pressemitteilung als pdf downloaden
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