| Stadt erhält Mittel aus Förderprogramm „Investition in nationale Welterbestätten“ |
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| Donnerstag, den 03. Dezember 2009 um 16:43 Uhr | ||
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für Erzbergwerk Rammelsberg und Altstadt Goslar Am 1. Dezember ist bei der Stadt Goslar der Zuwendungsbescheid des Bundes zum Projektantrag „Investitionen in nationale Welterbestätten“ für das Erzbergwerk Rammelsberg und die Altstadt Goslar eingegangen. Der Bund und das Land Niedersachsen fördern in Goslar Weltkulturerbemaßnahmen jeweils in Höhe von 4,2 Mio. Euro. Zusammen mit einem Anteil der Stadt stehen bis Ende des Jahres 2013 insgesamt rund 9,4 Mio Euro für Sanierungsarbeiten an Gebäuden und Einrichtungen des Weltkulturerbes „Erzbergwerk Rammelsberg und Altstadt Goslar“ zur Verfügung. Im Erzbergwerk Rammelsberg sind vor allem Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden über Tage und im Stollensystem unter Tage sowie die funktionsfähige Wiederherstellung des Schrägaufzuges an der Erzaufbereitung geplant. Des weiteren stehen Dachsanierungen und Instandsetzungsmaßnahmen bei Stütz- und Umfassungsmauern auf dem Programm. In der Altstadt ist die Sanierung besonders hochwertiger, stadtbildprägender Gebäude vorgesehen. Im Rahmen eines genehmigten, vorzeitigen Maßnahmebeginns konnten vielerorts bereits die Arbeiten aufgenommen werden: So wurden im mittelalterlichen Wehrturm „Dicker Zwinger“ in den Wallanlagen die mächtigen, aus der Erbauungszeit des Turms (um 1500) stammenden Deckenbalken freigelegt, damit die vor allem im Auflagerbereich geschädigten Hölzer saniert werden können. Ebenso begonnen wurde mit den Arbeiten an der Lohmühle, die auf eine Inbetriebnahme des dort vorhandenen Stampfwerks zielen. Bereits im vollen Gange sind die Arbeiten zur Erneuerung des Schieferdaches der Klauskapelle, der ehemaligen Bergarbeiterkapelle an der Bergstraße. Die Restaurierung des geschnitzten Fachwerks am „Brusttuch“ am Hohen Weg wird in Kürze erfolgen. Im sog. Klösterchen des Mönchehaus-Museums wurde eine Bauschadensanalyse an Fachwerk- und Dachwerk durchgeführt, auf deren Grundlage nun ein Sanierungs- und Nutzungskonzept für das Museum erarbeitet wird. Ebenfalls begutachtet wurden Schäden am historischen Rathaus; das Ergebnis wird Aufschluss über den Umfang der notwendigen Sanierungsmaßnahmen geben. Ziel des Förderprogramms ist es, zur Erhaltung und Aufwertung der Welterbestätten in Deutschland beizutragen, aber auch die Bauwirtschaft in den Zeiten der Konjunkturkrise zu stärken. Pressemitteilung als pdf downloaden Bildmaterial zur Pressemitteilung: Das Foto zeigt einen Handwerker vor den freigelegten Deckenbalken im Zwinger
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