| Wer kennt Giuseppe Pistone genannt Pummer? |
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| Freitag, den 03. Dezember 2010 um 11:16 Uhr | ||||
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Italiener sucht seinen im Krieg in Goslar geborenen Halbbruder
Das italienische Generalkonsulat hat an die Stadt Goslar eine Suchanfrage vermittelt. Nachforschungen in den Geburts- oder Heiratsregistern von Goslar oder im Archiv des Meldeamtes haben allerdings keinen Erfolg gehabt. Die Stadt möchte die Suchanfrage des italienischen Generalkonsulats unterstützen und bittet die Bevölkerung in und um Goslar um Angaben, die auch Jahrzehnte nach den Kriegswirren und den persönlichen Schicksalen der Menschen möglicherweise zur Zusammenführung von Familien führen können. Gaetano Pistone sucht seinen Halbbruder. Der Vater, der italienische Soldat Giuseppe Pistone, war im zweiten Weltkrieg als Zwangsarbeiter in einer Munitionsfabrik in oder um Goslar tätig. Hier lernte er während eines Krankenhaus-/Lazarettaufenthaltes das Mädchen Irmgard kennen. Aus ihrer Verbindung wurde zwischen 1945 und 1946 ein Sohn geboren, der den gleichen Namen Giuseppe (Josef) erhielt und mit Kosenamen Pummer genannt wurde. Der italienische Vater Giuseppe Pistone kehrte nach Kriegsende nach Italien zurück, Irmgard blieb mit dem Sohn in Deutschland. Einige Jahre gab es noch Korrespondenz und Austausch von Fotos. Danach verlieren sich die Wege und jeder lebte mit seiner neuen Familie in den Herkunftsländern. Erst nach dem Tod des Vaters erhält Gaetano Pistone die Fotos aus der Zeit von 1947 bis 1953, die Irmgard mit ihrer deutschen Familie, mit dem Sohn Giuseppe und dem deutschen Großvater zeigen. Giuseppe (Josef)/ Kosename Pummer müsste jetzt um die 64 Jahre alt sein. Gaetano ist bestrebt, seinen Halbbruder Giuseppe zu finden. Pressemitteilung als pdf downloaden Bildmaterial zur Pressemitteilung:
Hinweis : Das Fotomaterial ist von den Familien Cesare Calcara & Gaetano Pistone im Rahmen des Suchaufrufes freigegeben.
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