Wasserschäden im Goslarer Rathaus Drucken E-Mail
Freitag, den 21. Januar 2011 um 13:39 Uhr

Wie bereits berichtet, hat der letzte Wintereinbruch im Dezember dazu geführt, dass trotz beheizter Rinnen und Fallrohre die Dachentwässerungsanlagen des Rathauses an besonders exponierten Stellen vereisten und während der nachfolgenden Tauperiode das tauende Niederschlagswasser die nördlichen und südlichen Gebäudeecken der Rathausdiele stark durchfeuchteten.

Um ein Ausbreiten der Feuchtigkeit zu verhindern, wurden umgehend Trocknungsgeräte eingesetzt.

Aktuell wurden neue Feuchtigkeitsschäden im Bereich des Treppenaufgangs zum Huldigungssaal festgestellt und unverzüglich untersucht. Dabei zeigte sich der Hauptkehlsparren in diesem Bereich besonders geschädigt, so dass dieser unverzüglich ausgetauscht wurde, damit sich nicht unentdeckt weitere Schäden an der Tragkonstruktion entwickeln können.

Da ein weiterer Niederschlagswassereintrag nicht auszuschließen war, wurde als sofortige Maßnahme am Mittwoch zur Vermeidung weiterer Schäden und zur Sicherstellung der Wasserabführung begonnen, den Kehlsparren im Dachbereich zwischen Huldigungssaal und Marienkapelle auszuwechseln. Die im Zuge dieser Sicherungsmaßnahme erforderliche Öffnung des Daches machte weitere gravierende Nässeschäden im inneren Dachbereich sichtbar, die nachfolgend behoben werden müssen.
In diesem Zusammenhang ist auch das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege eingeschaltet worden, um eine denkmalgerechte Behandlung des Huldigungssaals sicherzustellen, nachdem geringe Mengen Wasser bereits in den Huldigungssaal gelangt sind. Das weitere Vorgehen wird in einem Ortsgespräch am kommenden Montag mit den Restauratoren erörtert.

Bei den regelmäßig durchgeführten Überprüfungen der Bausubstanz des Rathaus durch das Gebäude Management, wie sie in den historischen Gebäuden der Stadt regelmäßig durchgeführt werden, waren diese Schäden von außen nicht erkennbar. Sichtbar wurden die Schäden erst, als die komplizierte Deckenkonstruktion – wie jetzt erfolgt –  von innen geöffnet wurde.

Sanierungskonzept
Parallel zu diesen Schadensuntersuchungen erfolgen derzeit die Schadensaufnahme und Begutachtung des Rathausgebäudes einschließlich Erstellung eines Bodengutachtens durch ein Ingenieurbüro als Voraussetzung für die Förderung der Rathaussanierung im Rahmen des Investitionsprogramms nationale UNESCO-Welterbestätten.

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Bildmaterial zur Pressemitteilung:

Wasserschäden im Goslarer Rathaus

 

 

Verantwortlich für diese Meldung:

Der Oberbürgermeister (V.i.S.d.P.)
Rathaus - Markt 1
38640 Goslar

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Doris Otter-Rubin
Telefon: 05321-704212
Telefax: 05321-7041212
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