| Oberbürgermeister setzt sich verstärkt zum Erhalt des Kaufhausstandortes Karstadt und der Arbeitsplätze ein |
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| Mittwoch, den 17. Juni 2009 um 11:01 Uhr | ||
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Am 8. Juni trafen sich in Berlin mit Bundesminister Wolfgang Tiefensee und mit Vertretern von Arcandor die Städte, die als Karstadt-Standorte von der Arcandor-Krise betroffen waren. Oberbürgermeister Henning Binnewies hat sich zusätzlich mit Schreiben an den Vorsitzenden der Geschäftsleitung, die Verkaufsleitung und den Gesamtbetriebsrat der Karstadt Warenhaus GmbH in Essen, sowie an den Insolvenzverwalter gewandt und nochmals auf die besondere Bedeutung von Karstadt in einer Stadt wie Goslar hingewiesen. Karstadt hat hier eine über die Stadtgrenzen hinausreichende Bedeutung für die Harzregion und ist durch seine stadtbildprägende Lage im Zentrum Drehscheibe des innerstädtischen Handels. Der Standort Goslar ist mit anderen Städten nicht zu vergleichen, da es als einziges Warenhaus eine Alleinstellung im Umkreis hat, in dem ca. 180.000 Menschen leben und die dafür sorgen, dass Goslar eine Handelszentralität von 172,3 % aufweist. Die Goslarerinnen und Goslarer, die Einwohner der Region und die Gäste identifizieren sich mit Karstadt – dies zeigte auch die Unterschriftenkampagne mit mehr als 15.000 Unterschriften.
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