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Die meisten unserer Besucher beginnen ihre Sightseeing-Tour auf dem Marktplatz. Neben dem Rathaus mit dem prächtigen Huldigungssaal und der Kaiserworth, dem früheren Gildehaus der Tuchhändler, ist vor allem das Glockenspiel mit Figurenumlauf ein Besuchermagnet. Vier mal täglich erzählen zur Melodie des Steigerliedes die bunten Figuren die Geschichte des Bergbaus und der Stadt.
Nur wenige Schritte entfernt werden Besucher, die den Weg der „Himmelsleiter“ auf den Turm der Marktkirche auf sich nehmen, durch einen fantastischen Blick über die gesamte Stadt belohnt.
Ein Muss für jeden Goslar-Besucher ist die Kaiserpfalz, mit Ihrem prächtig ausgemalten Saal und einer Ausstellung zur Geschichte des Wanderkaisertums. Nur unweit der Pfalz liegt die Domvorhalle, der Überrest der früheren Stiftskirche St. Simon und Judas.
Ebenfalls unbedingt besichtigen sollte jeder Goslar-Besucher das UNESCO-Weltkulturerbe Rammelsberg, das 1000-jährige Bergbaugeschichte in vier Museumshäusern und bei Führungen unter Tage zeigt. Je nach Interessenlage empfehlen wir unseren Gästen auch einen Besuch in einem oder mehreren der 5 weiteren Museen der Stadt, eine Besichtigung der mittelalterlichen Hospitäler und Kirchen oder auch einen entspannten Spaziergang entlang der mittelalterlichen Stadtbefestigung…
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Die All-Inklusive-Karte für den Harz, die HarzCard, ist ab sofort erhältlich. Über 100 attraktive Erlebnisziele im ganzen Harz sind mit einer Karte kostenlos zu besichtigen: Aus Goslar sind 6 Sehenswürdigkeiten mit dabei. Das Schloß Wernigerode, das Europa-Rosarium Sangerhausen, der Kristall-Therme in Altenau oder das neu eröffnete HöhlenErlebnisZentrum Bad Grund sind darüber hinaus nur einige Beispiele.
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Der Marktplatz mit dem Rathaus wird überragt von den ungleichen Türmen der Marktkirche. Die große Bedeutung des Marktbrunnens ist augenfällig: er markiert den Mittelpunkt des Marktplatzes und damit der Stadt, er wird bekrönt vom Wahrzeichen Goslars, dem Adler.
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Das Goslarer Rathaus ist ein Jahrhundertbauwerk im ganz speziellen Wortsinn: beginnend in der Mitte des 15. Jahrhunderts mit dem Ostflügel, dessen Arkaden sich zum Marktplatz öffnen, wurde es über mehr als 400 Jahre durch immer neue Anbauten vergrößert.
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Vier Mal täglich richten sich alle Blicke und Fotoapparate auf den Zwerchgiebel des "Kämmereigebäudes" an der Ostseite des Marktplatzes.
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Das Hauptgebäude des Rathauses war noch nicht lange fertiggestellt, da bauten die Kaufherren 1494 in seiner unmittelbaren Nachbarschaft ihr Gildehaus.
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Nicht weit entfernt vom Marktplatz befindet sich der Schuhhof, der älteste Platz in Goslar. Ihn umrahmen stattliche Fachwerkhäuser und die Arkaden des Schuhmacher-Gildehauses.
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An der östlichen Front des Bäckergildehauses kann man das Wappen des Bäckergildezeichens sehen, den ungekrönten Goslarer Adler mit einem Wecken als Herzschild und anderem Backwerk.
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Das 1521 erbaute Brusttuch ist eines der schönsten Patrizierhäuser Goslars. Kaum ein rechter Winkel findet sich an diesem Haus auf trapezförmigem Grundriss, und der Zimmermann musste alle Kunstfertigkeit für das Fachwerk und die Dachkonstruktion aufbieten.
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Weithin sichtbar symbolisierten die Befestigungsanlagen einer mittelalterlichen Stadt – Wälle und Gräben, Mauern, Türme und Zwinger – ihre Wehrhaftigkeit. Die Stadttore stellten eine Schwachstelle dar, die es besonders zu schützen galt.
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Der Stadtmauer vorgelagert waren ein innerer Graben, ein hoher und steiler Wall, ein äußerer Graben, der teilweise mit aufgestautem Wasser gesumpft wurde und die Feldmauer, die die Befestigung nach außen abschloss.
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An Gose und Abzucht finden sich über 40 Stellen, an denen im Laufe der letzten 1000 Jahre das Wasser zum Antrieb von Mühlrädern genutzt wurde. Heute klappert nur noch eine Mühle "am rauschenden Bach".
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Im Jahr 1254 wurde das Große Heilige Kreuz als Einrichtung der städtischen Armenfürsorge gegründet. Hier fanden Bedürftige, Gebrechliche und Waisen, aber auch Pilger und andere Durchreisende ein Nachtlager und Versorgung mit Nahrung.
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Die zwischen 1040 und 1050 unter Heinrich III. errichtete Kaiserpfalz ist ein einzigartiges Denkmal weltlicher Baukunst. Über 200 Jahre wurde hier auf zahlreichen Reichs- und Hoftagen deutsche und europäische Geschichte "gemacht".
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Das Stammhaus der Industriellenfamilie Siemens in der Schreiberstraße, erbaut im Jahr 1693, gehört zu den größten und am besten erhaltenen Bürgerhäusern Goslars. Eindrucksvoll vermittelt es den für die Zeit typischen "multifunktionalen" Charakter des Hauses: es war nicht nur Wohnsitz, sondern bot Raum für die wirtschaftlichen Aktivitäten der Familie.
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Ein um 1500 erbautes Ackerbürgerhaus in der Frankenberger Straße 11 birgt einen noch älteren Kern: das Kellergeschoss, zweigeschossig zum Einlagern von Gosebier eingerichtet, geht auf eine romanische Kemenate zurück.
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Ebenso wie das Große Heilige Kreuz und das St. Annenhaus dient auch das Kleine Heilige Kreuz heute nicht mehr als Altersheim. Das städtische Gebäude wird inzwischen von der Frankenberger Gemeinde genutzt. Hier findet nach den Sonntagsgottesdiensten eine Begegnung der Gemeindeglieder statt.
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Neben dem Breiten Tor, einem der Goslarer Stadttore, ist es der dicke Zwinger, der schon im Vorbeifahren an den Wallanlagen einen besonderen Anziehungspunkt ausmacht.
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