Goslar - Stadt mit Monumenten: Erleben Sie kaiserliche Baukunst Drucken E-Mail

Die Kaiserpfalz

KaiserpfalzDie zwischen 1040 und 1050 errichtete Kaiserpfalz, einzigartiges Denkmal weltlicher Baukunst, ist ein Muss für jeden Goslar-Besucher. Über 200 Jahre lang wurde hier auf zahlreichen Reichsversammlungen und Hoftagen deutsche Geschichte geschrieben. Alle Wandfl ächen der „aula regia“, des fast 800 qm großen „Reichssaals“, wurden im 19. Jahrhundert vom Historienmaler Hermann Wislicenus mit Szenen geschmückt, die die Geschichte des „Heiligen Römischen Reiches“ erzählen. In stündlichen Führungen wird das Malprogramm erläutert und das spannende Schicksal der Kaiserpfalz im Wandel der Zeiten nachvollzogen.

Zu besonderen Terminen werden thematische Führungen durch die Pfalz angeboten, wie die Salierführung.

Im Erdgeschoss zeigt die große Ausstellung in sieben Gewölben herausragende Kunstschätze wie den bronzenen Kaiserthron oder den geheimnisvollen „Greifen“, der einst den Giebel zierte und über die Kaiserpfalz wachte.

In der Pfalzkapelle St. Ulrich, einem besonderen Schatz mittelalterlicher Architektur, ruht unter einer Grabplatte das Herz des kaiserlichen Bauherrn Heinrich III. – „weil sein Herz stets in Goslar weilte“,wie eine mittelalterliche Chronik berichtet.

Führungen in der KaiserpfalzÖffnungszeiten und Eintrittspreise

April bis Oktober: 10.00 - 17.00 Uhr
November bis März: 10.00 - 16.00 Uhr
Schließungen bei Sonderveranstaltungen sind vorbehalten.
Hinweise finden Sie im Terminkalender.

Einzelpersonen:
Erwachsene EUR 4,50
Kinder/Jugendliche EUR 2,50

Gruppen ab 10 Personen (pro Person):
Erwachsene EUR 3,50
Kinder/Jugendliche EUR 2,00

Weitere Informationen zur Kaiserpfalz

Kaiserpfalz
Kaiserbleek 6, 38640 Goslar
Tel. (Kasse) 05321-3119693
Tel. (Shop) 05321-3119694
Fax 05321-3119699
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.  

 
Die Domvorhalle Drucken E-Mail

domvorhalleFast zeitgleich mit der Kaiserpfalz ließ Heinrich III. zu ihren Füßen die Stiftskirche St. Simon und Judas erbauen, ein Bauwerk, das in den nächsten Jahrzehnten Vorbildcharakter für zahlreiche romanische Kirchen in Nah und Fern bekommen sollte. Auch die "kirchenpolitische" Bedeutung war immens: zahlreiche Stiftsherren gelangten zu höchsten Ämtern, wurden Reichsbischöfe oder Berater am königlichen Hof.
1820 wurde die baufällig gewordene Kirche abgebrochen, erhalten blieb nur ihre Eingangshalle. Heute werden in der Domvorhalle herausragende Architekturfragmente präsentiert, weiter die reich geschmückten Sandsteinschranken des Goslarer Kaiserstuhls.

 
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