Die Domvorhalle Drucken E-Mail

domvorhalleFast zeitgleich mit der Kaiserpfalz ließ Heinrich III. zu ihren Füßen die Stiftskirche St. Simon und Judas erbauen, ein Bauwerk, das in den nächsten Jahrzehnten Vorbildcharakter für zahlreiche romanische Kirchen in Nah und Fern bekommen sollte. Auch die "kirchenpolitische" Bedeutung war immens: zahlreiche Stiftsherren gelangten zu höchsten Ämtern, wurden Reichsbischöfe oder Berater am königlichen Hof.
1820 wurde die baufällig gewordene Kirche abgebrochen, erhalten blieb nur ihre Eingangshalle. Heute werden in der Domvorhalle herausragende Architekturfragmente präsentiert, weiter die reich geschmückten Sandsteinschranken des Goslarer Kaiserstuhls.

 
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