| Schad, Robert |
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*24.12.1953 in Ravensburg, lebt in Larians/Frankreich "TAUK"
Das Mönchehaus Museum zeigt bis 25. April 2010 in einer Übersichtsausstellung das Werk des im baden-württembergischen Ravensburg geborenen Bildhauers Robert Schad. Er verwendet für seine Skulpturen ausschließlich massiven Vierkantstahl, wie er auch in der Architektur gebraucht wird. Das schwere und starre Material erhält in seinem Werk eine ungeheuere Leichtigkeit. Man hat den Eindruck, als zeichne er mit Stahl im Raum. Seine linearen Werke werden von einer expressiven Gestik und dynamischen Choreografie bestimmt, die den Vierkantstahl im Raum tanzen lassen. Bringt er in seinen abstrakten Skulpturen elementare Gegensätze in eine schwebende und zugleich dramatische Balance, geht es ihm dabei so konkret wie gleichnishaft um die Versöhnung von Widersprüchen. Als Goslar-Skulptur hat er die monumentale Stahlskulptur "TAUK" ausgewählt, ein für sein Schaffen exemplarisches Werk: "Meine Arbeit steht im Spannungsfeld zwischen Bewegung und Starre, optischer Leichtigkeit und physischer Schwere, Wachstum und Konstruktion. In der Überbrückung dieser scheinbar unüberwindbaren Gegensätze entstehen in den Raum geschriebene Wesensbilder physischer und psychischer Befindlichkeit." |


