Schrader, HD Drucken E-Mail

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* 1945 in Bad Klosterlausnitz, lebt in Hamburg

"Cubecrack 2"

  • Goslar-Skulptur 2003
  • Schenkung der Schenning-Stiftung an die Stadt Goslar
HD Schrader gehört seit Jahren zu den wenigen konstruktiv-konkreten Künstlern, deren Arbeit große Beachtung gefunden hat, wie es zahlreiche Ausstellungen und Arbeiten in internationalen Sammlungen und im öffentlichen Raum belegen. Seit 1974 beschäftigt sich der Künstler in unterschiedlichen Medien mit dem Motiv des Kubus, dessen Möglichkeiten und Grenzen er mit bildnerischen Mitteln auszuloten versucht. Konzeptionelle Ausgangssituation seiner Plastiken ist die Vorstellung eines konstruktiv erzeugten Kubus (englisch: "cube"). Das grafisch-plastische Schema des "Kubusraumes" gliedert sich in zahllose Dreiecke, Quadrate, Rechtecke; es lässt zweidimensionale wie dreidimensionale Gebilde entstehen, hebt traditionelle Gattungsgrenzen zwischen Plastik, Gemälde, Grafik damit auf.

"Cubecrack" oder vereinfacht "Crack" (zu übersetzen mit "zersprungener Kubus") heißt eine Serie von monumentalen, kantigen Stahlskulpturen von HD Schrader. Das Konzept entstand 1995 und umfaßt 12 Teile, davon sind die Hälfte für den öffentlichen Raum bestimmt, die anderen 6 Teile zur Präsentation in musealen Innenräumen. In je unterschiedlicher Konstellation wurden die "Cubecracks" bereits in Herne, Lübeck und anderen Städten aufgestellt.

Zur Aufstellung als "Goslar-Skulptur 2003" wurden seinerzeit zwei "Cracks" ausgewählt. Die stehende Arbeit hat im Mai 2005 am Bergbaumuseum Rammelsberg Aufstellung gefunden. Die signalrot gestrichene Stahlskuptur kontrastiert auffallend mit ihrem Umraum, mit den sie in einen spannungsvollen Dialog tritt. HD Schrader: "Jeder "Crack" ist für sich genommen eine Skulptur, aber alle zwölf Teile ergeben wieder ein Ganzes; das heißt, jedes Teil ist Teil eines imaginären größeren Raumes. Das Weggelassene bestimmt selbstverständlich jedes Stück".
 
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