| Krypta Riechenberg |
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Von der romanischen, dreischiffigen, kreuzförmigen Basilika mit sächsischem Stützenwechsel ist nur die Ruine erhalten. Die Ausstattung der Kirche wurde nach der Säkularisierung 1803 weggegeben und der Bau ab 1818 zur Gewinnung von Baumaterial abgebrochen. Die Krypta (Hallenkrypta) blieb erhalten, seit 850 Jahren unversehrt: Klare romanische Ordnung im Grund- und Aufriss, reiche Steinmetzarbeit an freistehenden Säulen, Kapitellen und Kämpfern, Tier- und Pflanzensymbolik, sensible Akustik. Das Stift gehört zum Klosterfonds (Klosterkammer) Hannover und wurde ab Anfang des 19. Jh. als Klostergut genutzt. Seit 1989 wurde das Areal geteilt. Der Wirtschaftshof im Osten ist weiter Gut, die ehemaligen Klostergebäude im Westen dienen dem Evangelischen Gethsemanekloster als Klausur und als Einkehrbereich für Gäste. Mehr Informationen unter: www.gethsemanekloster.de (externer Link) ÖffnungszeitenMai bis Oktober: nur mit Führung ab Rosenpforte (südliche Klostermauer) KontaktTel. 05321-21712 oder 22194, Fax 05321-1683 AnfahrtAuf der B 6 zwischen Goslar und Jerstedt befindet sich auf der Höhe des Gewerbegebietes eine Kreuzung. Ab dort dem Schild "Gethsemanekloster" bzw. "Gut Riechenberg" folgen. |


1117 erfolgt die Gründung eines Benediktinerklosters, 1128 wird es Augustiner-Chorherrenstift unter Propst Gerhard, der 1150 in der Krypta bestattet wird.