Goslarer Straßennamenkatalog - Große Wiese


Große Wiese

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Die Große Wiese zweigt vom Theodor-Heuss-Ring ab und verläuft am Holzkamp und am Dörgenkamp vorbei. Die Straße ist eine Sackgasse und zweigt als Spielstraße nach links ab, wo sie dann an einem Wendeplatz endet. Da die Parkplätze räumlich durch Bauminseln voneinander getrennt sind, gibt das der Großen Wiese den Eindruck einer kleinen Allee.

In der Großen Wiese wurden die Dachneigung, die Fassadenfarbe der Häuser und die Farbe der Dachziegeln vorgeschrieben. Klinker durften hier nicht verwendet werden. Die teilweise 2-geschossigen weißbeige verputzten Häuser haben Spitzgiebel und unter dem Dach liegende, holzverkleidete Balkone. Die Große Wiese endet scheinbar vor 3 hell gepflasterten Parkplätzen. Im weiteren Verlauf biegt die Straße als Wohnweg links ab. Dieser Wohnweg ist mit roten Verbundsteinen gepflastert und endet als Wendeplatz. An diesem Wendeplatz sind farblich abgesetzte Parkflächen vorhanden. Die Häuser in dem Wohnweg sind teilweise 2-geschossig. Sie sind weiß verputzt und die Giebel mit Holz beschlagen. Die Vorgärten der Häuser sind sehr schön gestaltet. Erwähnenswert ist ein Vorgarten mit Teich und Findlingen.
Im Bereich der Spielstraße sind in der Großen Wiese keine Gehwege vorhanden. Auch sind die Straßenlaternen anders als im vorangehenden Bereich gestaltet.

Ihren Namen erhielt die Straße im Jahr 1978. Benannt wurde die Straße Große Wiese nach der alten Flurbezeichnung „Auf der Großen Wiese“ südwestlich des Gutes Ohlhof nach der Karte von 1811. Im Stadtplan von 1954 ist die Flur als „Große Wiese“ an der Immenröder Straße und dem Fahrwege nach Ohlhof bei einer Höhe von 232 m ü.N.N. zu finden. Nach der Flurnamenkarte von Alexander Grundner- Culemann aus dem Jahr 1965 ist die Flur „Große Wiese“ dort eingezeichnet, wo im Jahr 1978 das Neubaugebiet Ohlhof mit den Regenwasser-Rückhaltebecken entstand.

Quellen:

  • Grundner-Culemann, Alexander; Die Flurnamen des Stadtkreises Goslar Teil III
  • Schallock, Heinz; von Ol…bis Ohlhof
  • Stadt Goslar, Bauamt; Straßenverzeichnis der Stadt Goslar

 

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Katalog für Goslar, Rammelsberg, Steinberg, Georgenberg, Sudmerberg und Ohlhof

Der Katalog ist das Ergebnis eines Projektes der Oskar-Kämmer-Schule in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Jobcenter, das von der Stadt Goslar, der GMG, der Stadtbus Goslar GmbH und dem Heimatforscher Hans-Günther Griep unterstützt wurde. Ein Team aus 13 Projektteilnehmern hat sich mit der Historie und Namensgebung der Goslarer Straßen beschäftigt und erfasste Straßennamen, fotografierte Straßen, recherchierte bei Bedarf im Stadtarchiv und befragte Zeitzeugen.

Auch wenn das Projektteam stets einen hohen Qualitätsstandard vor Augen hatte, so erhebt dieser Katalog nicht den Anspruch, den Kriterien wissenschaftlichen Arbeitens zu genügen. Auch können Fehler inhaltlicher oder sonstiger Art leider nicht ausgeschlossen werden. Hierfür bitten wir um Verständnis.