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Eröffnung der Ausstellung "An der Grenze erschossen"

Roll-ups informieren über Grenzregime und das Schicksal der Opfer

In Kooperation mit der Stadt Goslar präsentiert dieVereinigung der Opfer des Stalinismus e. V. (VOS) ab Mitte Juli im Raum Arcachon Kulturmarktplatz Goslar (KUMA), Am Museumsufer 2, 38640 Goslar, die Wanderausstellung "An der Grenze erschossen". Die Eröffnung findet am 12. Juli um 17 Uhr statt. Die Ausstellung thematisiert die gewaltsamen Tode von Männern, Frauen und Jugendlichen aus Sachsen-Anhalt, die zwischen 1949 und 1989 an der innerdeutschen Grenze ihr Leben verloren haben. Auf mehreren Roll-ups informiert die Ausstellung bis zum 23. August über das 342 Kilometer lange Grenzregime und beleuchtet das Schicksal der Opfer. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Eröffnung teilzunehmen. Um Anmeldung über kuma(at)goslar.de wird gebeten.

Zur Eröffnung der Ausstellung sprechen die Goslarer Bürgermeisterin Renate Lucksch, Michael Teupel von der VOS sowie der Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur des Landes Sachsen-Anhalt, Johannes Beleites. Ein Gespräch mit dem Bundesgrenzschutz wird die Ermordung der Flüchtlinge aus westdeutscher Sicht beleuchten. Musikalische Beiträge und eine Kranzniederlegung zu Ehren der Opfer schaffen einen würdevollen Rahmen für die Veranstaltung.

Passend zum Thema wird es im August im Rahmen der Ausstellung zudem zwei Vorträge geben. Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

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