Bund und Länder haben aufgrund der weiterhin steigenden Infektionszahlen nochmals nachgeschärft und die Corona-Maßnahmen vorerst bis zum 14. Februar verlängert. Zum 25. Januar ist die neue Verordnung in Kraft getreten. Jede Person hat Kontakte zu anderen Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Laut aktueller Niedersächsischer Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2 darf sich jede Person nur mit Personen des eigenen Hausstands und einer weiteren Person treffen bzw. als Einzelperson mit mehreren Personen aus einem gemeinsamen Hausstand – zugehörige Kinder bis einschließlich drei Jahre werden hier nicht gezählt. Begleitpersonen oder Betreuungskräfte, die erforderlich sind, um Menschen mit einer wesentlichen Behinderung oder Pflegebedürftigkeit eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen, werden nicht eingerechnet.

Die Maskenpflicht wurde nochmals verschärft. So sind in öffentlichen Verkehrsmitteln und an Haltestellen, im Einzelhandel einschließlich Apotheken, Banken und Poststellen etc., auf Wochenmärkten, in Arztpraxen und anderen Gesundheitseinrichtungen sowie bei religiösen Veranstaltungen ab sofort medizinische Masken zu tragen. Dazu zählen OP-Masken, aber auch Atemschutzmasken der Kategorie FFP2 und Masken mit mindestens gleichwertigem genormten Standard. Nicht zulässig sind Atemschutzmasken mit Ausatemventil. Für Kinder zwischen dem 6. und dem 15. Geburtstag reicht eine einfache Mund-Nasen-Bedeckung. Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres sind generell von der Maskenpflicht ausgenommen. Die Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken gilt auch für einen Besuch in der Stadtverwaltung Goslar. Die arbeitet weiterhin hinter verschlossenen Türen – mehr zur Erreichbarkeit lesen Sie weiter unten.

Nach einer Allgemeinverfügung des Landkreises gilt in der Zeit von 6 bis 21 Uhr außerdem in folgenden Straßen eine Maskenpflicht: Bahnhofsvorplatz einschließlich ZOB, Rosentorstraße, Jakobikirchhof, Fischemäkerstraße, Hokenstraße, Schuhhof, Fleischscharren, Münzstraße, Bäckerstraße zwischen Münzstraße und Fischemäkerstraße, Marktplatz, Marktkirchhof, Worthstraße, Hoher Weg, Gemeindehof, Klapperhagen, Domplatz bis Kaiserpfalz sowie Breite Straße.

Die allgemeine Maskenpflicht gilt nach der jüngsten Verordnung des Landes nicht mehr nur in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, sondern auch in den Eingangsbereichen und auf dazugehörigen Parkplätzen.

Schulen und Kitas bleiben weitestgehend geschlossen. Die Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte werden weiterhin in Szenario C betrieben, d.h. es wird nur eine Notbetreuung angeboten. Erstattungen von Gebühren und Verpflegungsentgelten während der Corona Pandemie 2021. Durch die geänderte Verordnung sind jetzt ausdrücklich auch Betreuungen von Kindern durch die Großeltern in deren oder in der elterlichen Wohnung zulässig.

An den Grundschulen sowie an Förderschulen im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung wird im Wechselunterricht nach Szenario B in geteilten Klassen unterrichtet. Die Pflicht zum Präsenzbesuch ist aufgehoben, das Land räumt Eltern die Möglichkeit auf reinen Distanzunterricht ein. Notbetreuung ist für die Klassen 1 bis 6 zulässig.

Übernachtungsangebote sind laut Verordnung nur für notwendige Zwecke, also nicht zu touristischen Zwecken erlaubt. Neuerdings sind auch explizit Übernachtungen insbesondere mit Wohnmobilen im öffentlichen Straßenraum untersagt.

Der Einzelhandel bleibt vorerst geschlossen. Ausgenommen sind nur Geschäfte für Waren oder Dienstleistungen des täglichen Bedarfs. Dazu gehören unter anderem Lebensmittelläden, Drogerien, Apotheken, Optiker, Werkstätten, Tankstellen oder Waschsalons. Die Schließung gilt auch für Betriebe der körpernahen Dienstleistungen oder der Körperpflege wie Friseure oder Kosmetikstudios, ebenso für Saunen, Schwimmbäder und Fitnessstudios, kulturelle Einrichtungen und Freizeiteinrichtungen, etwa Museen, Theater, Kinos, Spielhallen, Bibliotheken. Betroffen sind auch Shishabars und Gastronomiebetriebe. Lieferung und Abholung von Speisen ist aber weiterhin möglich. Messen, Spezialmärkte und Weihnachtsmärkte sind untersagt. Wochenmärkte sind hingegen zugelassen.

Der Landkreis Goslar veröffentlicht regelmäßig die aktuellen Zahlen zum Infektionsgeschehen und hat eine Internetseite eingerichtet, auf der alle regionalen und lokalen Informationen zur Corona-Pandemie zusammenfließen: www.landkreis-goslar.de. Weitere Informationen für Unternehmen, Gäste und Kulturschaffende finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App ist da. Sie soll dabei helfen, Infektionsketten zurückzuverfolgen und zu unterbrechen. Die App meldet, wenn die Nutzerin oder der Nutzer mit einer infizierten Person in Kontakt gekommen ist. Voraussetzung ist, dass auch die oder der Infizierte die App nutzt. Deshalb gilt: Je mehr Menschen die Corona-Warn-App nutzen, desto nützlicher wird sie im Kampf gegen die Pandemie. Die Bundesregierung hat eine Informationsseite zur App zusammengestellt: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-warn-app

App-Store: https://apps.apple.com/de/app/corona-warn-app/id1512595757
Play-Store: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.rki.coronawarnapp

 

Erreichbarkeit der Stadtverwaltung:

Die Goslarer Stadtverwaltung hat ihren Dienstbetrieb an die Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern angepasst und arbeitet nur noch hinter verschlossenen Türen. Vorerst werden bis zum Ende des Lockdowns keine persönlichen Termine mehr vergeben. Ausnahmen gibt es nur für wichtige und unaufschiebbare Angelegenheiten. Besucherinnen und Besucher sind verpflichtet, medizinische Masken (s.o.) zu tragen. Die telefonische Erreichbarkeit der einzelnen Fachdienste ist montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 15 Uhr sowie mittwochs und freitags in der Zeit von 8 bis 13 Uhr gewährleistet. Die Zentrale der Stadtverwaltung ist unter den Rufnummern (05321) 704-0 und -115 sowie per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Das Bürgerbüro in Vienenburg bleibt vorerst komplett geschlossen.


Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Informationen für

Die Stadt Goslar informiert auf dieser Seite außerdem über Einschränkungen und Themen, die in der Zuständigkeit der Stadtverwaltung liegen.

Stadtverwaltung und öffentliche Einrichtungen


Hilfestellung für Unternehmen


Grundschulen und Kindergärten


Veranstaltungen


Tourismus


Allgemeine Informationen

Stadtbus:

Aktuelle Informationen zum Busverkehr innerhalb Goslars finden Sie auf https://www.stadtbus-goslar.de/startseite.

Seit 27.04.2020 gilt Masken-Pflicht im gesamten öffentlichen Nahverkehr in Deutschland. Danach werden nur noch Fahrgäste befördert, die eine Mund-Nasen-Abdeckung tragen. Die Bedeckungen dürfen erst nach dem Verlassen des Busses wieder abgesetzt werden. Da durch die Ladenöffnungen und den Wiederbeginn der Schule mit steigenden Fahrgastzahlen zu rechnen ist, soll mit dem verpflichtenden Tragen einer Mund-Nasen-Abdeckung ein wirksamer Beitrag zur Minimierung einer möglichen Ansteckungsgefahr geleistet werden. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass der Fahrgastraum in Bussen sehr begrenzt ist

 

Einkaufshilfe:

Für Risikogruppen, die das Haus nicht mehr verlassen wollen, haben die Propstei Goslar, Diakonie im Braunschweiger Land, Freiwilligenagentur
und Goslarsche Zeitung eine Nachbarschaftshilfe organisiert. Wer Bedarf hat, kann sich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
melden oder ab sofort an jedem Wochentag von Montag bis Freitag zwischen 10 und 14 Uhr bei der Freiwilligenagentur anrufen unter
(0 53 21) 3 98 93 00.


Hilfetelefon bei häuslicher Gewalt, Problemen in der Familie oder für Schwangere in Not

Das derzeit geltende Kontaktverbot und der Aufruf, möglichst zu Hause zu bleiben, kann zu Spannungen im häuslichen Umfeld führen. Isolation, räumliche Enge, Zukunftsängste und finanzielle Sorgen können im Extremfall in Gewalt münden. Opfer von häuslicher Gewalt können sich an verschiedene Telefon-Hotlines wenden:

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen
rund um die Uhr, in 17 Sprachen
Tel.: 08000116016
www.frauen-gegen-gewalt.de
www.frauenhauskoordinierung.de

Opfer-Telefon bundesweit,
kostenfrei, anonym. Ein Hilfsangebot des WEISSEN RINGS:
täglich von 7 bis 22 Uhr
Tel.: 116 006
www.weisser-ring.de
www.polizei-beratung.de

Hilfetelefon Sexueller Missbrauch
Sprechzeiten siehe Homepage
Tel.: 0800-22 55 530
www.hilfeportal-missbrauch.de

Männerbüro Hannover e.V.
Sprechzeiten siehe Homepage
Tel.: 0511 - 123 589 0
www.maennerbuero-hannover.de

Auch Frauen, die ungewollt schwanger sind, ihre Schwangerschaft verheimlichen, Fragen, Sorgen und Nöte haben, finden ein offenes Ohr:
Hilfetelefon „Schwangere in Not“
rund um die Uhr, in 18 Sprachen
vertraulich und auf Wunsch anonym
Tel.: 0800 4040020
www.schwanger-und-viele-fragen.de

Ein Gesprächs- und Beratungsangebot für Kinder und Jugendliche, deren Eltern und andere Erziehungspersonen bietet die
„Nummer gegen Kummer“
Tel.: 08001110550 für Eltern
Tel.: 116 111 für Kinder und Jugendliche
www.nummergegenkummer.de

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