In vielen Altstadtstraßen Goslars gilt jetzt eine Maskenpflicht. Aufgrund der stark steigenden Corona-Fallzahlen der vergangenen Tage hat der Landkreis Goslar eine Allgemeinverfügung erlassen, die das Tragen einer Maske in stark frequentierten Straßen vorschreibt. Die Maskenpflicht gilt in und auf den folgenden Straßen und Plätzen: Bahnhofsvorplatz einschließlich ZOB, Rosentorstraße, Jakobikirchhof, Fischemäkerstraße, Hokenstraße, Schuhhof, Fleischscharren, Münzstraße, Bäckerstraße zwischen Münzstraße und Fischemäkerstraße, Marktplatz, Marktkirchhof, Worthstraße, Hoher Weg, Gemeindehof, Klapperhagen, Domplatz bis Kaiserpfalz sowie Breite Straße. Die Stadtverwaltung wird in der kommenden Woche noch einmal nachsteuern. So soll zum Beispiel der Stephanikirchhof in den Geltungsbereich aufgenommen werden. Nach derzeitigem Stand ist davon auszugehen, dass die Maskenpflicht auch für Radfahrerinnen und Radfahrer gilt.

Bund und Länder haben weitreichende Beschränkungen beschlossen, um die rasant steigenden Infektionszahlen wieder abzubremsen. So dürfen laut Niedersächsischer Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2 vom 30. Oktober ab dem 2. November bis Ende November maximal zehn Personen aus maximal zwei verschiedenen Haushalten in der Öffentlichkeit zusammenkommen, wobei Kinder unter 12 Jahren nicht einzurechnen sind. Auch bei Zusammenkünften und Feiern im privaten Bereich, egal ob in der eigenen Wohnung, im Garten oder in zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten, gilt diese Obergrenze von 10 Personen inklusive Kindern unter 12 Jahren. Trauerandachten und kirchliche Trauungen sowie allgemein Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften in Kirchen, Moscheen und anderen Gemeindehäusern sind mit einem entsprechenden Hygienekonzept unabhängig von der Zahl der Teilnehmenden zulässig.

Übernachtungsangebote sind nur noch für notwendige Zwecke, also nicht mehr zu touristischen Zwecken erlaubt. Saunen, Schwimmbäder und Fitnessstudios werden ebenso geschlossen wie kulturelle Einrichtungen und Freizeiteinrichtungen, etwa Museen, Theater, Kinos, Spielhallen, Bibliotheken. Auch Shishabars und Gastronomiebetriebe müssen wieder ihre Türen schließen. Lieferung und Abholung von Speisen ist aber möglich. Der Groß- und Einzelhandel soll unter strengen Hygieneauflagen geöffnet bleiben. Messen, Spezialmärkte und Weihnachtsmärkte sind untersagt. Wochenmärkte sind hingegen zugelassen. Die Verordnung enthält außerdem konkrete Regelungen zur Ausweitung der Maskenpflicht sowie zu Veranstaltungen mit Publikum. Der Bund hat eine außerordentliche Wirtschaftshilfe für die Unternehmen und Betriebe angekündigt, die von der Schließung betroffen sind.

Schulen und Kindertageseinrichtungen sind nicht betroffen. Dem Gesundheitsamt bleiben aber weitere Maßnahmen bei hohen Infektionszahlen vorbehalten. Dabei sind vorrangig Maßnahmen in Betracht zu ziehen, die ein Aufrechterhalten des jeweiligen Betriebs ermöglichen.

Der Landkreis Goslar veröffentlicht regelmäßig die aktuellen Zahlen zum Infektionsgeschehen und hat eine Internetseite eingerichtet, auf der alle regionalen und lokalen Informationen zur Corona-Pandemie zusammenfließen: www.landkreis-goslar.de. Weitere Informationen für Unternehmen, Gäste und Kulturschaffende finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App ist da. Sie soll dabei helfen, Infektionsketten zurückzuverfolgen und zu unterbrechen. Die App meldet, wenn die Nutzerin oder der Nutzer mit einer infizierten Person in Kontakt gekommen ist. Voraussetzung ist, dass auch die oder der Infizierte die App nutzt. Deshalb gilt: Je mehr Menschen die Corona-Warn-App nutzen, desto nützlicher wird sie im Kampf gegen die Pandemie. Die Bundesregierung hat eine Informationsseite zur App zusammengestellt: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-warn-app

App-Store: https://apps.apple.com/de/app/corona-warn-app/id1512595757
Play-Store: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.rki.coronawarnapp

Erreichbarkeit der Stadtverwaltung:

Vor dem Hintergrund des Pandemiegeschehens bittet Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk alle Goslarer Bürgerinnen und Bürger eindringlich, nur bei absolut notwendigen Angelegenheiten persönlich ins Rathaus zu kommen. Ist ein persönliches Erscheinen unumgänglich, ist zwingend eine vorherige Terminvereinbarung erforderlich. Damit soll der Aufrechterhaltung der Dienstleistungen unter größtmöglicher Vermeidung von persönlichen Kontakten Rechnung getragen werden. Sämtliche Dienstleistungen werden weiterhin erbracht, die Verwaltung bittet aber darum, Anliegen nach Möglichkeit telefonisch oder schriftlich zu erledigen.

Für einen persönlichen Termin können Bürger entweder die Online-Terminvergabe über www.goslar.de/stadt-buerger/stadtverwaltung (Button „Termin online buchen“) nutzen oder sich direkt mit dem zuständigen Fachdienst in Verbindung setzen. Wer seinen konkreten Ansprechpartner nicht kennt, kann sich an das Bürgerbüro wenden: telefonisch unter der Rufnummer (05321) 704-115 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Von dort werden die Anfragen an die zuständigen Fachbereiche weitergeleitet.

Das Standesamt in der Kaiserpfalz steht ebenfalls nach Terminvergabe (telefonischer Kontakt: 05321 704-544) zu den allgemeinen Öffnungszeiten zur Verfügung. zu vereinbaren. Die maximale Teilnehmerzahl im Trauzimmer während Trauungen liegt derzeit bei acht Personen. Es ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, außerdem gelten die allgemeinen Hygieneregeln .

Generell ist beim Besuch der Stadtverwaltung eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Zeitfenster für Terminvergaben:

Bürgerbüro Goslar
Montag: 08:00h – 13:00h und 13:45h – 16:00h
Dienstag: 08:00h – 13:00h und 14:00h – 18:00h
Mittwoch: 08:00h – 13:00h
Donnerstag: 08:00h – 13:00h und 14:00h – 18:00h
Freitag: 08:00h – 13:00h

Bürgerbüro Vienenburg
Montag: 08:30h – 12:00h
Dienstag: 08:30h – 12:00h
Mittwoch: 08:30h – 12:00h
Donnerstag: 08:30 – 12:00h und 14:30h – 18:00h
Freitag: geschlossen

WICHTIGE INFORMATIONEN ZUR ÜBERBRÜCKUNGSHILFE FÜR KLEINE UND MITTELSTÄNDISCHE UNTERNEHMEN

Die Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen wurde Verlängert. Über die bundesweit geltenden Antragsplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de können kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Pandemie einstellen oder stark einschränken mussten, weiterhin Liquiditätshilfen erhalten. Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für diesen Zeitraum können ab sofort gestellt werden. Die Antragsfrist endet am 31. Dezember 2020.

Soloselbstständige und selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb sind ebenfalls antragsberechtigt, sofern sie die Programmvoraussetzungen erfüllen. Gleiches gilt für gemeinnützige Unternehmen und Einrichtungen. Einen Antrag auf Überbrückungshilfe für Ihr Unternehmen können Sie über einen registrierten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer in einem vollständig digitalisierten Verfahren stellen.

Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Informationen für

 

Die Stadt Goslar informiert auf dieser Seite außerdem über Einschränkungen und Themen, die in der Zuständigkeit der Stadtverwaltung liegen.

Stadtverwaltung und öffentliche Einrichtungen


Hilfestellung für Unternehmen


Grundschulen und Kindergärten


Veranstaltungen


Tourismus


Allgemeine Informationen

Stadtbus:

Aktuelle Informationen zum Busverkehr innerhalb Goslars finden Sie auf https://www.stadtbus-goslar.de/startseite.

Seit 27.04.2020 gilt Masken-Pflicht im gesamten öffentlichen Nahverkehr in Deutschland. Danach werden nur noch Fahrgäste befördert, die eine Mund-Nasen-Abdeckung tragen. Die Bedeckungen dürfen erst nach dem Verlassen des Busses wieder abgesetzt werden. Da durch die Ladenöffnungen und den Wiederbeginn der Schule mit steigenden Fahrgastzahlen zu rechnen ist, soll mit dem verpflichtenden Tragen einer Mund-Nasen-Abdeckung ein wirksamer Beitrag zur Minimierung einer möglichen Ansteckungsgefahr geleistet werden. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass der Fahrgastraum in Bussen sehr begrenzt ist

 

Einkaufshilfe:

Für Risikogruppen, die das Haus nicht mehr verlassen wollen, haben die Propstei Goslar, Diakonie im Braunschweiger Land, Freiwilligenagentur
und Goslarsche Zeitung eine Nachbarschaftshilfe organisiert. Wer Bedarf hat, kann sich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
melden oder ab sofort an jedem Wochentag von Montag bis Freitag zwischen 10 und 14 Uhr bei der Freiwilligenagentur anrufen unter
(0 53 21) 3 98 93 00.


Hilfetelefon bei häuslicher Gewalt, Problemen in der Familie oder für Schwangere in Not

Das derzeit geltende Kontaktverbot und der Aufruf, möglichst zu Hause zu bleiben, kann zu Spannungen im häuslichen Umfeld führen. Isolation, räumliche Enge, Zukunftsängste und finanzielle Sorgen können im Extremfall in Gewalt münden. Opfer von häuslicher Gewalt können sich an verschiedene Telefon-Hotlines wenden:

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen
rund um die Uhr, in 17 Sprachen
Tel.: 08000116016
www.frauen-gegen-gewalt.de
www.frauenhauskoordinierung.de

Opfer-Telefon bundesweit,
kostenfrei, anonym. Ein Hilfsangebot des WEISSEN RINGS:
täglich von 7 bis 22 Uhr
Tel.: 116 006
www.weisser-ring.de
www.polizei-beratung.de

Hilfetelefon Sexueller Missbrauch
Sprechzeiten siehe Homepage
Tel.: 0800-22 55 530
www.hilfeportal-missbrauch.de

Männerbüro Hannover e.V.
Sprechzeiten siehe Homepage
Tel.: 0511 - 123 589 0
www.maennerbuero-hannover.de

Auch Frauen, die ungewollt schwanger sind, ihre Schwangerschaft verheimlichen, Fragen, Sorgen und Nöte haben, finden ein offenes Ohr:
Hilfetelefon „Schwangere in Not“
rund um die Uhr, in 18 Sprachen
vertraulich und auf Wunsch anonym
Tel.: 0800 4040020
www.schwanger-und-viele-fragen.de

Ein Gesprächs- und Beratungsangebot für Kinder und Jugendliche, deren Eltern und andere Erziehungspersonen bietet die
„Nummer gegen Kummer“
Tel.: 08001110550 für Eltern
Tel.: 116 111 für Kinder und Jugendliche
www.nummergegenkummer.de