Kunstwerke im öffentlichen Raum – Stadtgebiet Goslar

Kunst hat seit jeher die Aufgabe, dem Schönen Gestalt zu verleihen. Viele Kunstwerke, ganz besonders Plastiken und Skulpturen, sind dazu bestimmt, den öffentlichen Raum zu gestalten und zu strukturieren, Denkanstöße zu liefern, zu erinnern und zu mahnen. Frei vom musealen Kontext avancieren sie zu einer jederzeit frei zugänglichen Kunst. Der Ort und die Art und Weise der Aufstellung entscheiden über die Wahrnehmung der Anwohner, Touristen und Passanten. Verschiedene Betrachtungsweisen dürfen nebeneinander gelten. Allen Kunstwerken gemeinsam ist, dass sie von den Ideen der Städteplaner und Künstler berichten. Daraus wiederum entsteht eine Erinnerungskultur, welche die urbane Qualität einer Stadt mitbestimmt.

Goslar, die tausendjährige Kaiserstadt am Harz, ist auch eine Stadt der Kunst und hat sich zur Aufgabe gestellt, die Kunstwerke im öffentlichen Raum nicht nur zu dokumentieren, sondern auch verstärkt in den Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung zu bringen. Zahlreiche Kunstwerke im Stadtzentrum sind Anwohnern und Besuchern bereits bekannt, anderen fehlen Angaben oder befinden sich abseits von den etablierten Plätzen an entfernter liegenden Orten. Auch diese verdienen Beachtung und sollten nicht aus den Augen und damit aus dem Gedächtnis der Stadt verschwinden.

Der Stadt Goslar möchte das Interesse für die Besonderheiten der im städtischen Raum existierenden Skulpturen, Plastiken, Wandbilder, Brunnen, Denkmäler und Installationen wecken. GoslarerInnen und Gäste der Stadt können gleichermaßen an dieser Erinnerungskultur teilhaben. Die Website enthält verschiedene Fotostrecken Goslarer Stadtteile mit Kunstwerken und Angaben zum Titel und Autor. Der Fachdienst Kultur ist für vervollständigende Hinweise zu Standorten oder Künstlern (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bzw. Goslarer Museum, Königstraße 1, 38640 Goslar) dankbar.

Ein Bürgerengagement stärkt den Zusammenhalt und das Bewusstsein, Kulturwerte nicht nur zu besitzen, sondern auch gemeinsam zu erhalten. Die Weltkulturerbestätte wirbt mit dem, was sie hat: Kunstwerke und Kulturwerte.

Tipp: Einige ausgewählte Kunstwerke sowie einen geführten "Art Walk" - buchbar für Gruppen - finden Sie in unserem Flyer "Ein Kunst-Spaziergang durch Goslar"...

Nachfolgend finden Sie Bildergalerien zu den einzelnen Kunstwerken im Stadtgebiet von Goslar.

Stadtzentrum

Brunnen und Kirchenkunst im Stadtzentrum:

Mahn-, Denk- und Ehrenmale im Stadtzentrum:

Plastiken im Stadtzentrum:

Relief im Stadtzentrum:

Skulpturen im Stadtzentrum:

Wandbilder im Stadtzentrum:

Kunstwerke in Stadtteilen außerhalb des Stadtzentrums

Nachfolgende Kunstwerke befinden sich in den Stadtteilen Baßgeige, Georgenberg, Jürgenohl, Ohlhof, Rammelsberg, Sudmerberg, Hahndorf, Grauhof, Hahnenklee, Immenrode, Jerstedt, Lengde, Lochtum, Vienenburg, Wiedelah, Steinberg

Goslar mit Kunst

In der Kaiserringstadt Goslar wird der Kunst eine hohe Bedeutung beigemessen. Einmal im Jahr wird der renommierte Kunstpreis verliehen und die Kaiserringträger- und stipendiaten stellen Ihre Werke an vielen –auch ungewöhnlichen Orten der Stadt aus. Wandeln Sie auf den Spuren von Henry Moore, Otmar Alt oder Christo & Jeanne-Claude.

Kunstvolle Angebote in Goslar:

  • Kunstskulpturen in der Innenstadt
  • Moderne Kunst und Kaiserringträger im Mönchehaus Museum
  • Majestätische Wandmalereien vom Historienmaler Hermann Wislicenus in der Aula Regia der Kaiserpfalz
  • Kirchenkunst in den 5 Pfarrkirchen der Innenstadt und mittelalterlichen ehemaligen Hospitälern
  • Übernachtung z. B. im Hotel „Niedersächsischer Hof“ mit vielen Bildern aus dem Mönchehaus-Museum

Kunstvolle Veranstaltungstipps:

  • Goslarer Tage der Kleinkunst – ein Kleinkunstfestival mit einem bunten Reigen aus Veranstaltungen von Figurentheater über Kabarett bis zu Musik
  • Kunsthandwerkermarkt mit 150 Kunsthandwerkern aus ganz Deutschland im August
  • Kaiserringverleihung im Oktober – Auszeichnung des jährlichen Kaiserringträgers der Stadt Goslar

Geheimtipp:

Besichtigen Sie den „Package on a Hunt“ im Mönchehaus Museum für moderne Kunst . Einer der letzten Erzförderwagen des Rammelsberges ist das einzige Objekt, das von Christo und Jeanne-Claude eingepackt und niemals wieder ausgepackt wurde.

Ein „kunstvoller“ Tag in Goslar

Beginnen Sie den Tag nach einem leckeren Frühstück im Mönchehaus Museum für moderne Kunst. Wechselnde Ausstellungen des Museums zeigen die Vielfalt der modernen Kunst und ein hervorragendes Zusammenspiel  mit dem historischen, reich verzierten Gebäude in der Mönchestraße. Vergessen Sie nicht, auch einen Blick in den Skulpturengarten des Museums zu werfen.

Von der modernen Kunst geht es weiter zum historischen Rathaus auf dem Marktplatz. Der Huldigungssaal ist reich verziert mit spätgotischer Raumkunst. In einer originalgetreuen Nachbildung können Sie Platz nehmen auf den Bänken der Ratsherren und erhalten einen spannenden multimedialen Einblick in die Entstehung und Geschichte des Raumes.

Genießen Sie ein leckeres Mittagessen in einem unserer gemütlichen Altstadtlokale oder Straßencafés.

Der Nachmittag bietet sich an für einen Spaziergang durch die Kunst- und Kaiserringstadt Goslar. Zahlreiche Werke von Kaiserringträgern und Kaiserringstipendiaten sowie weitere Arbeiten regionaler und internationaler Künstler bereichern das Goslarer Stadtgebild.

Besuchen Sie zum Abschluss die Kaiserpfalz: Alle Wandflächen der Aula regia des fast 800 m² großen Reichssaals wurden im 19. Jahrhundert vom Historienmaler Hermann Wislicenus mit Szenen geschmückt, die die Geschichte des Heiligen Römischen Reiches erzählen.

Tipp: Einige ausgewählte Kunstwerke sowie einen geführten "Art Walk" - buchbar für Gruppen - finden Sie in unserem Flyer "Ein Kunst-Spaziergang durch Goslar"...

Kulturinitiativen

"Musik an der Marktkirche Goslar"

Förderung und Unterstützung der musikalischen Arbeit an der Marktkirche im Allgemeinen und der Goslarer Kantorei im Besonderen.

www.marktkirche-goslar.de (externer Link)


Förderkreis Goslarer Kleinkunsttage e.V.

Kleinkunst-Veranstaltungen übers ganze Jahr und das legendäre Festival "Goslarer Tage der Kleinkunst" jährlich in der Woche nach Pfingsten.

www.kulturkraftwerk-harzenergie.de (externer Link)


pro stadtarchiv goslar e.V.

Förderung und finanzielle Unterstützung des Stadtarchivs Goslar.

www.prostadtarchiv.de (externer Link)


Kulturgemeinschaft Vienenburg

Engagement für die Kulturgemeinschaft in Goslar

www.vienenburg-kulturgemeinschaft.de (externer Link)


Kulturinitiative Goslar e.V.

Die Kulturinitiative Goslar e.V. ist ein Zusammenschluss von Bürgern und Kulturvereinigungen Goslars. Sie will helfen, das Weltkulturerbe Goslar und andere Kultureinrichtungen der Stadt zu erhalten.

www.kulturinitiative-goslar-ev.de (externer Link)

 

Verein zur Förderung Moderner Kunst in Goslar

Betreiber des Mönchehaus-Museums.

www.moenchehaus.de (externer Link)


Förderkreis Goslarer Zinnfiguren-Museum e.V.

Betreiber des Zinnfiguren-Museums Goslar

www.zinnfigurenmuseum-goslar.de (externer Link)

Stubengalerie Stoetzel-Tiedt

Nur ein paar Schritte vom Marktplatz entfernt an dem idyllischen Flüsschen Abzucht befindet sich die Stubengalerie.

In wechselnden Ausstellungen werden seit über 40 Jahren Werke renommierter Künstler der Gegenwart wie z. B. Elvira Bach, Ben Willikens oder Sigmar Polke sowie der Klassiker der Modernen Kunst wie z. B. Marc Chagall, Pablo Picasso oder Horst Janssen gezeigt, aber auch neue Sterne am Kunsthimmel lassen sich hier entdecken.

Die besondere Atmosphäre des historischen Fachwerkhauses mit seinen kleinen Räumen erlaubt ein besonders unmittelbares Kunsterlebnis. Im kleinen verwunschenen Galeriegarten werden jeden Sommer Skulpturen präsentiert und auch der kleine Kunstschuppen bietet überraschende Kunsterlebnisse.

Bildergalerie

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Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag: 11.00 -13.00 Uhr und 15.00 -18.00 Uhr
Samstag: 11.00 - 13.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr   
Sonntag: 11.00 - 13.00 Uhr

Kontakt & Informationen

Galerie Stoetzel-Tiedt
Abzuchtstraße 4, 38640 Goslar
Tel. / Fax: 05321 40957
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.galerie-stoetzel-tiedt.de

 

 

 

 

Goslars Kaiserring

Seit 1975 vergibt die Stadt Goslar jedes Jahr im Oktober den „Kaiserring“. Der Kaiserring ist eine ideelle Auszeichnung für international herausragende Künstler(innen) der Gegenwart, deren oder dessen Werk der Kunst unserer Zeit wesentliche Impulse gegeben hat. Der Kaiserring zählt zu den weltweit bedeutendsten Kunstpreisen. Seine Reputation verdankt er einer Jury, die mit hochrangigen Museumsfachleuten besetzt ist. Der Kaiserring ist ein in Gold gefasster Aquamarin, in den das Siegel Kaiser Heinrich IV. eingraviert ist.

Er wird jedes Jahr für jeden Ausgezeichneten neu von dem Worpsweder Goldschmied Hadfried Rinke angefertigt.

Der erste Träger des Goslarer Kaiserringes war der berühmte britische Bildhauer Henry Moore. Hinter der Kaiserpfalz steht Moore’s Skulptur „Der Goslarer Krieger“ von 1975.

An vielen Stellen in der Stadt treffen Sie auf weitere Skulpturen von Kaiserringträgern, sei es das „Tor in Goslar“ von Max Bill im Neuwerkgarten, die „Gedenkstätte Goslar“ von Richard Serra vor dem Breiten Tor oder das „Hexagon-S“ von Victor Vasarely im Garten des Mönchehauses. Spektakulär ist der „Package on a Hunt“, einer der letzten Erz-Förderwagen, den Christo und Jeanne-Claude anlässlich der Schließung des Bergwerkes Rammelsberg 1988 in Goslar verhüllt haben, ebenfalls im Mönchehaus-Skulpturengarten. 

Zu den Kaiserring-Veranstaltungen im Oktober gehört zunächst das festliche „Kaisermahl“, das am Vorabend der Preisvergabe im Großen Heiligen Kreuz stattfindet. Ein besonderes Highlight ist die Begegnung mit dem/r Kaiserringträger/in im Mönchehaus Museum für moderne Kunst Goslar. Die Überreichung des Kaiserringes erfolgt im Rahmen einer Sondersitzung des Rates der Stadt Goslar durch den Oberbürgermeister in der Kaiserpfalz. Vor großem Publikum hält hierbei ein(e) Kunstexperte(in) die Laudatio auf den/die neuen(neue) Preisträger(in). Im Anschluss an die festliche Zeremonie eröffnet das Mönchehaus Museum eine Ausstellung mit Werken des/der Kaiserringträgers(in).

Ausgewählte Werke der Kaiserringträger werden im Rahmen der ständigen Sammlung des Mönchehaus Museums gezeigt.

Alle Kaiserringträger in chronologischer Übersicht:

Name

Kaiserringträger Biographische Angaben
Henry Moore 1975 * 30.7.1898 Castleford/Yorkshire, † 31.8.1986 Perry Green/Großbritanien
Max Ernst 1976 * 2.4.1891 Brühl, † 1.4.1976 Seillans/Südfrankreich
Alexander Calder 1977 * 1898 Pennsylvania, † 12.11.1976 New York, sein Erbe wird von der Calder Foundation in New York betreut
Victor Vasarely 1978 * 9.4.1908 Pécs/Ungarn, † 16.3.97 bei Paris/Frankreich
Joseph Beuys 1979 * 12.5.1921 Krefeld, † 21.1.1986 Düsseldorf
Richard Serra 1981 * 2.11.1939 San Francisco/Kalifornien / lebt in New York/USA
Max Bill 1982 * 22.12.1908 Winterthur/Schweiz, † 9.12.1994 in Berlin
Günther Uecker 1983 * 13.3.1930 Mecklenburg, lebt in Düsseldorf
Willem de Kooning 1984 * 24.4.1904 Rotterdam/Niederlande, † 19.3.1997 in East Hampton, Long Island, New York/U.S.A.
Eduardo Chillida 1985 * 10.1.1924 San Sebastian, † 19.8.2002 San Sebastian/Spanien
Georg Baselitz 1986 * als Georg Kern 23.1.1938 in Deutschbaselitz (Sachsen), lebt in Salzburg/Österreich
Christo 1987 * als Christo Javacheff 13.6.1938 in Gabrovo/Bulgarien, lebte seit 1964 in New York,
† 31.05.2020 New York City/U.S.A. (seine am gleichen Tag in Marokko geborene Frau Jeanne-Claude starb 2009 in New York)
Gerhard Richter 1988 * 9.2.1932 Dresden, lebt seit 1983 in Köln
Mario Merz 1989 * 1.1.1925 Mailand, † 9.11.2003 Turin/Halieu
Anselm Kiefer 1990 * 8.3.1945 Donaueschingen, lebte lange in Barjac, Südfrankreich, lebt seit 2007 in Paris
Nam June Paik 1991 * 22.7.1932 Seoul/Korea, † 29.1.2006 Miami/USA
Rebecca Horn 1992 * 1944 Michelstadt/Odenwald, lebt in Zell-Bad König; Berlin und New York
Roman Opalka 1993 * 1931 Abbeville/Frankreich, † 6.8.2011 Rom/Italien
Hilla & Bernd Becher 1994 * 2.9.1934 Hilla Wobeser in Potsdam; † 10.10.2015 in Düsseldorf
* 20.8.1931 Bernd Becher in Siegen, † 24.6.2007 in Rostock
Cy Twombly 1995 *1928 Lexington/Virginia/USA, lebte seit 1957 in Rom und Lexington, † 05.7.2011 Rom/Italien
Dani Karavan 1996 * 7.12.1930 Tel Aviv, lebt in Paris und Tel Aviv
Franz Gertsch 1997 * 8.8.1930 in Möringen/Kanton Bern/Schweiz, lebt in Rüschegg-Heubach und Bern
Ilya Kabakov 1998 * 30.9.33 im ukrainischen Dnjepropetrowsk; lebt in New York
Cindy Sherman 1999 * 19.1.1954 in Glen Ridge/New Jersey/USA; lebt seit 1978 in New York
Sigmar Polke 2000 * 13.2.1941 im niederschlesischen Oels, †10.6.2010 in Köln
Christian Boltanski 2001 * 6.9.1944 in Paris, lebt in Malakoff bei Paris
Jenny Holzer 2002 * 29.7.1950 in Gallipolis, Ohio/U.S.A.; seit 1986 in Hoosick Falls/New York
William Kentridge 2003 * 28.4.1955 in Johannesburg/lebt in Houghton/Johannesburg/Südfrafrika
Katharina Sieverding 2004 * 16.11.1944 in Prag; lebt in Düsseldorf und Berlin
Robert Longo 2005 * 7.1.1953 in Brooklyn/New York City/U.S.A., lebt in New York
Jörg Immendorff 2006 * 14.6.1945 in Bleckede, † 28.5.2007 in Düsseldorf
Matthew Barney 2007 * 25.3.1967 in San Francisco/lebt in New York/USA
Andreas Gursky 2008 * 15.1.55 in Leipzig, lebt und arbeitet in Düsseldorf
Bridget Riley 2009 * 24.4.31 in London, aufgewachsen in Cornwall, lebt und arbeitet in London und Südfrankreich
David Lynch 2010 * 20.1.1946 in Missoula/Bundesstaat Montana/U.S.A., lebt in Hollywood/Kalifornien/U.S.A.
Rosemarie Trockel 2011 * 13.11.1952 in Schwerte, lebt in Köln
John Baldessari 2012 * 17.6.1931 in National City, Kaliformien † 2.1.2020 Venice, Kaliformien/U.S.A.
Olafur Eliasson 2013 * 5.2.1967 in Dänemark, lebt in Berlin und Kopenhagen
Wiebke Siem 2014 * 1954 in Kiel, lebt in Berlin
Boris Mikhailov 2015 * 25.8.1938 in Charkow/Ukraine, lebt in Berlin und Charkow
Jimmie Durham 2016 * 1940 in den USA, lebt in Berlin
Isa Genzken 2017 * 27.11.1948 in Bad Oldesloe, lebt und arbeitet in Berlin
Wolfgang Tillmans 2018 * 16.08.1968 in Remscheid, lebt und arbeitet in Berlin und London
Barbara Kruger 2019 * 26.01.1945 in Newark, Ney Jersey, lebt und arbeitet in New York und Los Angeles/U.S.A.
Hans Haacke 2020 * 12.08.1936 in Köln, lebt in New York/U.S.A.
Adrian Piper 2021 * 20.09.1948 in New York City, U.S.A, lebt seit 2005 in Berlin

 

Weitere Informationen zum Kaiserring

Mönchehaus Museum Goslar
Mönchestraße 1, 38640 Goslar
Tel. 05321 29570 oder 4948, Fax 05321 42199
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.moenchehaus.de

Goslar - Stadt mit Kultur: Erleben Sie künstlerische Kontraste

Henry Moore im Kaiserfalzgarten

Goslar, eine Stadt der Kunst: Schon die vielen Werke im öffentlichen Raum weisen auf eine hohe Kunstaffinität der Goslarer hin, deren Engagement, z.B. im Verein zu Föderung Moderner Kunst und weiteren Kulturinitiativen, zu einer breiten Palette an künstlerischen Angeboten, Ausstellungen und Events führt.

Der Kaiserring, ein international renommierter Kunstpreis der Stadt Goslar, wird jährlich im Oktober verliehen und lockt die großen zeitgenössischen Künstler in die Stadt. Viele von ihnen haben sich mit Arbeiten im Stadtbild verewigt, wie z.B. Henry Moore, Max Bill oder Richard Serra. Das Gros der Kunstobjekte findet sich aber im und am Mönchehaus, Museum für moderne Kunst, und seinem angrenzenden Skulpturengarten. 1975 erhielt Henry Moore als erster Preisträger den Kaiserring und wählte als Standort für seine Skulptur "Goslarer Krieger" den Garten hinter der Kaiserpfalz.

Tipp: Einige ausgewählte Kunstwerke sowie einen geführten "Art Walk" - buchbar für Gruppen - finden Sie in unserem Flyer "Ein Kunst-Spaziergang durch Goslar"...

Eine weitere prominente Persönlichkeit verschlug es einst in den Oberharzer Stadtteil Hahnenklee: Der Komponist Paul Lincke begeisterte sich für die gesunde Luft des Harzes. Ihm zu Ehren wird heute in jedem zweiten Jahr ein Preis, Paul-Lincke-Ring, an bekannte deutsche Musiker vergeben.

Auch Events zählen zu den Goslarer Kulturhighlights. Große und kleine Veranstaltungen begeistern ihre Besucher, z.B. die Tage der Kleinkunst im Juni mit hochkarätigem Theater, Kabarett, Comedy und Musik. Für Klassikfreunde ist das Internationale Musikfest Goslar/Harz, Podium junger Künstler, im August zu empfehlen.

Alle Infos rund um "Goslar mit Kunst" erhalten Sie hier.

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