Johann Sebastian Bach – JOHANNESPASSION am 23. März

Die Johannespassion BWV 245 ist neben der Matthäuspassion die einzige vollständig erhaltene Passion von Johann Sebastian Bach. Sie wurde am 7. April 1724 in der Nikolaikirche in Leipzig uraufgeführt und ist damit die früheste Passionsmusik Bachs. Von dieser ersten Fassung dieses Werkes sind nur noch Einzelstimmen erhalten, die aber mit der heute verbreiteten Fassung große Ähnlichkeit aufweisen. Für die Jahre 1725 und 1728/1730 und 1749 folgten weitere Aufführungen Bachs in veränderten Fassungen. Leider gibt es keine offizielle Endfassung, so dass heute üblicherweise die Fassung von 1749 mit einigen Veränderungen aus der Fassung von 1730 erklingt.

Die Johannespassion besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil handelt von Verrat und Gefangennahme Jesu und der Verleugnung durch Petrus, der zweite wesentlich längere Teil von den Verhören und der Verurteilung Jesu durch Pontius Pilatus, von Kreuzigung und Tod und von dem Begräbnis Jesu. Dem biblischen Bericht sind frei gedichtete Chöre und Arien, sowie Choräle hinzugefügt.

Dieses berühmte Werk, das zum letzten Mal vor 10 Jahren in Goslar erklang, wird am 23. März durch die Goslarer Kantorei und das Göttinger Barockorchester unter der Leitung von Gerald de Vries aufgeführt. Die Solopartien übernehmen Magdalene Harer (Sopran), Margot Oitzinger (Alt), Jan Hübner (Tenor), Peter Kooij (Bass) und Ralph Beims (Petrus und Pilatus).

Karten für dieses Konzert zum Preis von 8-28 € erhalten Sie bei opus57 in der Schilderstraße in Goslar (Tel.: 339668) sowie an der Abendkasse am Konzerttag ab 18 Uhr.
Beginn: 19 Uhr
Veranstaltungsort: Marktkirche Goslar