Aktuelle Aussstellungen in der Stubengalerie

Peter Gaymann
Tierisch Menschlich – und ein bißchen Corona
Karikaturen

Peter Gaymann, geb. 1950 in Freiburg, ist ein waschechter Künstler, schon immer hat er gerne gezeichnet und gemalt. Trotz seines Studiums der Sozialpädagogik und Kunsterziehung stellte er sich immer wieder die Frage, ob er nicht doch seiner Berufung folgen sollte, und 1975 fiel die Entscheidung, Seitdem lebt Peter Gaymann mit und von seiner Kunst, seinen scharfzüngigen Zeichnungen und frechen Cartoons. Eine ganze Reihe von Büchern sind seitdem entstanden, seinen Cartoons werden regelmäßig in bekannten Zeitschriften wie der Brigitte veröffentlicht, Fernsehbeiträge wurden gedreht und unzählige Ausstellungen haben ihn berühmt gemacht.

Besonders bekannt geworden sind seine Hühner, die sich zum Vergnügen des Betrachters in allzu menschlicher Manier mit den Problemen des Alltags abplagen, seine Katzen, deren Gedanken er schelmisch erahnt, oder seine (Ehe-)Paare, in denen man sich schmunzelnd wiederfindet. Und wie gekonnt die Figuren dargestellt werden, die Haltungen, Gesichtsausdrücke, mit leichtem Strich gezeichnet und doch so eindeutig, so genial! Peter Gaymann ist ein phantastischer Beobachter. Gezielt wählt er Szenen für seine Bilder, wie sie uns täglich begegnen, die uns ein wenig nachdenklich machen, uns aber vor allem viel Vergnügen bereiten. Wir freuen uns auf eine besonders humorvolle Ausstellung, die bestimmt jeder Besucher fröhlich wieder verlässt. Da der ursprüngliche Ausstellungstermin im letzten Jahr coronabedingt auf zwei Wochen begrenzt war, wiederholen wir die Ausstellung mit dem wunderbaren Bonus, dass auch ganz aktuelle Karikaturen zum Thema Corona zu sehen sein werden.

Ausstellungszeitraum: 12. Mai 2021 bis 11. Juli 2021


 

Ben Willikens
Licht und Raum
Malerei und Grafik

Voller Stolz präsentieren wir in Zusammenarbeit mit der Goslarer Marktkirche unter dem Titel „Licht und Raum“ Malereien und Grafiken des berühmten Ben Willikens, der zu unserer großen Freude bei der Vernissage am 18.7.2021 anwesend sein wird.

Bereits 1977 zum Professor für Malerei an der Hochschule für Gestaltung in Pforzheim ernannt, lehrte Willikens von 1982 bis 1991 an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig und dann bis zu seiner Emeritierung 2004 an der Akademie der Bildenden Künste in München, zuletzt als deren Rektor.

Seine Arbeiten wurden in in unzähligen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt und gewürdigt, u.a. in Zürich, Florenz, Cagnes-sur-Mer, Rom, Warschau, Montreal, Paris, Athen, Salzburg, Peking, Amsterdam, Singapur, Madrid, Florenz, Cambridge (USA) und Wien.

Zahlreiche Theater wie u.a. das Staatstheater Stuttgart oder die Oper Hamburg beauftragten den Künstler Bühnenbilder für sie zu entwerfen. Über 30 Werke finden sich im öffentlichen Raum. Außergewöhnlich eindrucksvoll ist das Leipziger Firmament, eine über 640 qm große Deckenmalerei im Museum für Bildende Künste, Leipzig. Besonders bekannt ist Ben Willikens Abendmahlsbild, das in Anlehnung an Da Vinci einen ähnlich konstruierten, aber völlig leeren Raum in Grautönen zeigt. Klare Linien, Zentralperspektive, Leere, Ruhe, Es ist beispielhaft für Ben Willikens Darstellung von (fast) leeren Räumen, seinem Spiel mit Lichteinfällen und einzelnen, gekonnt in Szene gesetzten Objekten. In der Marktkirche ist geplant, eine dieser ausdrucksstarken Malereien zu zeigen, während eine Version als Serigrafie in der Galerie zu sehen sein wird.

Der Teil der Ausstellung, der in der Marktkirche gezeigt wird, präsentiert großformatige Leinwände der Serie „Floß“. In der Galerie werden neben Grafiken und kleinen Unikaten zur Serie weitere Serigrafien des Meisters der Graustufen, der sich in die Farbigkeit hineinentwickelt hat, zu sehen sein. „Floß“ ist hier ein Metapher für Veränderung, für langsamen Übergang, für Entwicklung aus Erfahrungen heraus. Ein äußerst faszinierender Ansatz für die Darstellung von Raum.

Sie schlagen uns in ihren Bann, diese scheinbar unberührten Räume, die der Bundesverdienstkreuzträger Ben Willikens in Perfektion auf Leinwand oder Papier erstehen lässt. Orte, die abstrakt und fast utopisch wirken und eine ganz besondere, im Anschein kühle, elegante Ausstrahlung besitzen.

Ausstellungszeitraum: 18. Juli 2021 bis 05. September 2021


Den Sommer über im Galeriegarten:

Ottmar Hörl
Optimisten in Goslar
Multiples

Optimisten braucht das Land, sagte sich wohl der Künstler Ottmar Hörl 2020 angesichts der allgemeinen Lage. Und so entwarf er diesen freundlichen Zwerg, der fast aus dem Harz stammen könnte. Mit seinem erhobenen Daumen signalisiert er dem Betrachter: Alles klar, Du schaffst das! Im Galeriegarten stehen unübersehbare, strahlend weiße Optimisten neben schwarzen, ein wenig versteckten. Ganz wie im richtigen Leben, wo manches Positive erst entdeckt werden muss. Und wer sich bis in den Kunstschuppen wagt, findet sogar goldene Exemplare! Die Optimisten sind aus Kunststoff gegossene Multiples und können natürlich gerne für zu Hause erworben werden.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag: 11.00 -13.00 Uhr und 15.00 -18.00 Uhr
Samstag: 11.00 - 13.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr
Sonntag: 11.00 - 13.00 Uhr

Kontakt & Information

Stubengalerie Stoetzel-Tiedt
Abzuchtstraße 4, 38640 Goslar
Tel./Fax 05321-40957
www.galerie-tiedt.de