4,7 Millionen Euro Förderung für Goslars Städtebau

Jedem Euro aus öffentlichen Mitteln folgen weitere Investitionen

Goslar. Goslars Stadtentwicklungsprojekte nehmen Fahrt auf. Beim ersten Treffen des Sanierungsbeirates "Altstadt – östlicher Teil" am Donnerstagabend wurden die Fördersummen verkündet, die in drei Gebiete fließen werden. Der Städtebauliche Denkmalschutz „Altstadt – östlicher Teil“ wird mit 1.864.000 Euro gefördert, die Soziale Stadt Jürgenohl mit 1.200.000 Euro und das Stadterneuerungsprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ für den Bereich Rathausstraße Hahnenklee mit weiteren 333.000 Euro. Die Förderung des Bundes und des Landes Niedersachsen beträgt damit insgesamt 3,4 Millionen. Hinzu kommt der städtische Eigenanteil von 1.333.000 Euro. Die Gesamtsumme der Städtebauförderung in Goslar liegt also bei 4.735.000 Euro.

Laut Stadtplanung lässt sich im Schnitt mit dem Faktor 6 rechnen. Soll heißen: Für jeden Euro, den die Stadt aus öffentlichen Fördermitteln zuschießt, werden weitere fünf Euro in Bauprojekte gesteckt. Niedersachsens Sozial- und Bauministerin Cornelia Rundt rechnet in einem Pressebericht sogar mit bis zu acht Euro. Mit den Mitteln, in Goslars Fall eben 4,7 Millionen Euro, werden nämlich private Investitionen gefördert. Wer zum Beispiel sein Wohnhaus in der östlichen Altstadt barrierefrei umbaut, bekommt finanzielle Unterstützung.

Die Fördermittel von Bund und Land werden in fünf Jahresscheiben ausgezahlt, das heißt, es stehen nicht die gesamten 3,4 Millionen Euro im Jahr 2017 zur Verfügung. Im Mai dieses Jahres wird die Stadtverwaltung weitere Mittel für das Programmjahr 2018 beantragen. Der Städtebauliche Denkmalschutz „Altstadt – östlicher Teil“ hat zum Ziel, erhaltenswerte Gebäude und Ensembles durch Modernisierung und Umbaumaßnahmen zu sichern. Der Zeitraum der Fördermaßnahme ist auf zehn Jahre angelegt und wird durch einen Sanierungsbeirat mit beratender und empfehlender Funktion begleitet, der nun erstmals getagt hat. Zu seinen Aufgaben gehören beispielsweise die Information und Aufklärung der Bewohner und der von der Sanierung Betroffenen sowie die Mitwirkung an Planungen und Konzepten. Damit fällt der Startschuss. Interessierte können sich an Norbert Thiele wenden, Projektleiter bei der Niedersächsischen Landgesellschaft mbH (NLG), Fachbereich Stadt- und Regionalentwicklung: Tel. 0511/123208-208, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Das Programm Soziale Stadt Jürgenohl soll Freiflächen für die Anwohner besser nutzbar machen, den Marktplatz umgestalten, Treffpunkte für die Bürger sowie mehr Wohnungen mit barrierefreiem Zugang schaffen. In Hahnenklee soll der Ortskern zum Aushängeschild werden.

Dazu müssen ortsprägende Gebäude saniert und die Aufenthaltsqualität in der mittleren Rathausstraße verbessert werden. Mehr Informationen zu den einzelnen Projekten gibt es im Internet auf www.goslar.de/stadtbuerger/stadtentwicklung. Interessierte finden dort auch E-Mail-Kontaktadressen.

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4,7 Millionen Euro Förderung für Goslars Städtebau

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Foto (Stadt Goslar): Mit Fördermitteln sollen Investitionen in der östlichen Altstadt angeschoben werden.

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