Über der Abzucht entsteht ein neuer Kragarm

Gehweg zum Museumsufer war beim Hochwasser beschädigt worden

Goslar. Der Kragarm am Goslarer Museum nimmt nach und nach Gestalt an. Anfang Juli sind die Hauptarbeiten zur Errichtung eines neuen Fußweges entlang der Abzucht gestartet. Der Kragarm verbindet Worthstraße und Königstraße mit der Museumsplaza und wurde beim Hochwasser vor einem Jahr schwer beschädigt. Ein Neubau war unumgänglich.

Da der Verbindungsweg teilweise über dem Gewässer verläuft, eine Hälfte schwebt quasi, muss der neue Gehweg ebenfalls als Kragarm aus Stahlbeton hergestellt werden. Die rund 30 Meter lange Stahbetonplatte wird dabei vor Ort betoniert. Auf die Platte werden im Gehbereich anschließend Mosaiksteine sowie Sandsteinplatten im Außenbereich, also unterhalb des Geländers, aufgeklebt. Das alte Stahlgeländer mit seinen gedrechselten Pfosten wird überarbeitet und an gleicher Stelle wieder montiert. Vorhandene Versorgungsleitungen für Strom werden in Leerrohren durch die Betonplatte hindurch geführt statt sie unter dem Bauwerk anzubringen. Der Einbau von kleinen Bodenstrahlern sorgt künftig für eine optimale Ausleuchtung dieses Bereiches. Da die neue Betonplatte filigraner ausgebildet ist als ihre Vorgängerin, wird der Durchflussquerschnitt der Abzucht vergrößert. Außerdem ist der Gehweg mit Blick auf den Hochwasserschutz überflutbar.

Im Vorfeld standen Vorarbeiten auf der Agenda: Unter anderem wurden die Pflastersteine entfernt und eingelagert sowie das Stahlgeländer zur Aufarbeitung demontiert und in eine Schlosserei transportiert. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich Ende August abgeschlossen. Während der Bauphase ist der gesamte Gehwegbereich vor dem Museum gesperrt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 160.000 Euro und werden aus Geldern der Hochwasserhilfe finanziert.

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Über der Abzucht entsteht ein neuer Kragarm

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Fotos (Stadt Goslar): Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk lässt sich von den Schalungsbauern das weitere Vorgehen erläutern.

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