Stadt Goslar schafft weitere Stellen für Bufdis

Junge Erwachsene können Erfahrung in sozialen Berufen sammeln.

Goslar. Was kommt nach dem Schulabschluss? Jedes Jahr stellen sich unzählige junge Menschen diese Frage. Eine Möglichkeit zur Orientierung ist der Bundesfreiwilligendienst. Die Stadt Goslar beschäftigt bereits Bundesfreiwilligendienstleistende, kurz Bufdis. Nun sollen weitere Stellen eingerichtet werden. Davon profitieren beide Seiten, zumal sich die Stadt bei der Auswahl der Einsatzorte an den Wünschen der Bewerberinnen und Bewerber orientiert.

Während die Bufdis Berufserfahrung sammeln und in realer Arbeitsatmosphäre ausloten können, ob die Tätigkeit den eigenen Vorstellungen und Erwartungen entspricht, bekommt die Stadt tatkräftige Unterstützung und die Möglichkeit, potenzielle Bewerber zu begeistern. Natürlich bekommen die Bufdis ihrerseits Hilfestellung durch die Kollegen und einen Ansprechpartner an die Seite gestellt.

In den städtischen Kindertagesstätten Kunterbunt, Hahnenklee und Lilliputt unterstützt jeweils ein Bufdi die pädagogische Arbeit und die Essenszubereitung und -verteilung. Auch in den anderen vier Kitas besteht die Möglichkeit, im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes mit anzupacken. Seit Anfang August ist eine Bufdi im Bereich der Stadtjugendpflege, Sport und Migration eingesetzt. Sie betreut Jugendliche, insbesondere mit Migrationshintergrund, mit Blick auf Sportangebote und Vereinsarbeit. Geplant ist, auch in den Jugendzentren Vienenburg, Gleis 95 und B 6 jeweils eine Stelle einzurichten. Auch an den Grundschulen Schillerschule, Oker, Goetheschule und Jürgenohl sollen künftig Bufdis die Förderung von Schülerinnen und Schülern unterstützen. Ebenso ist eine Bufdi-Stelle für die Stadtbibliothek geplant.

Als freiwilliges Engagement ist der Bundesfreiwilligendienst ein unentgeltlicher Dienst. Bei der Stadt Goslar bekommen die Bufdis ein monatliches Taschengeld in Höhe von 250 Euro. Mit den Kosten für Sozialversicherungsbeiträge, pädagogische Betreuung und gesetzlich vorgeschriebene Seminare belaufen sich die Gesamtkosten auf 4700 Euro pro Bufdi bei einer Einsatzzeit von 12 Monaten. Der Bund erstattet davon 3000 Euro. Die Stadt trägt demnach 1700 Euro.

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Stadt Goslar schafft weitere Stellen für Bufdis

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Archivfoto (Stadt Goslar): Erst 2016 hat die Stadt Goslar acht neue Erzieherinnen eingestellt. Um auszuloten, ob ihnen die Arbeit gefällt, können junge Erwachsene nach der Schule Berufsluft in den städtischen Kitas schnuppern – beim Bundesfreiwilligendienst.

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