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Freundschaft mit Ra‘anana besteht seit 50 Jahren

Israelische Jugendgruppe zu Gast in Goslar

Goslar. Vor 50 Jahren kam die erste Gruppe aus Ra‘anana nach Goslar zu Besuch. Bis heute hat die Städtefreundschaft zwischen der Stadt am Harz und dem israelischen Ra‘anana Bestand. Derzeit sind wieder Jugendliche aus Israel zu Gast in Goslar. Vom 8. bis 22. Juli findet die israelisch-deutsche Jugendbegegnung statt. Das Programm für die 13 israelischen und 9 deutschen Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren umfasst unter anderem einen Besuch im Vergnügungspark, eine Tour unter Tage am Rammelsberg, einen Ausflug nach Wolfsburg und Berlin sowie eine Kanu-Tour und ein Bubblesoccer-Turnier.

Dr. Oliver Junk hat die Gruppe in der Schmiede des Besucherbergwerks Rammelsberg begrüßt. „Vor zwei Jahren bin ich nach Ra‘anana gereist und war beeindruckt, wie unterschiedlich unsere beiden Städte sind“, erzählte der Oberbürgermeister. Ra‘anana sei ganz jung, gerade einmal 100 Jahre alt, während Goslar bald 1100 Jahre alt werde. Die Stadt in Israel wachse stark, Goslar strenge sich dagegen sehr an, um in der Bevölkerungszahl stabil zu bleiben.

Mit Blick auf die derzeitige politische Situation in Europa, das Erstarken der rechten Parteien, betonte Junk, wie bedeutend Städtepartnerschaften, Städtefreundschaften und Jugendaustausche sind. Sie seien enorm wichtig, um wieder zur Normalität zurückzukehren. „Herzlichen Dank, dass ihr euch die Zeit dafür nehmt.“

Meir Yadov, der die israelischen Jugendlichen begleitet, dankte für die Gastfreundschaft und unterstrich, wie wichtig diese deutsch-israelische Freundschaft ist. Als Sohn zweier Auschwitz-Überlebender bedeute ihm der Besuch sehr viel. Yadovs Großeltern wurden in dem Konzentrationslager ermordet.

Download der Pressemitteilung:

Freundschaft mit Ra‘anana besteht seit 50 Jahren

Download des Bildmaterials:

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Foto (Stadt Goslar): Die Jugendlichen aus Goslar und Ra‘anana freuen sich genauso über die Freundschaft wie Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk und die israelischen Betreuer Meir Yadov und Rachel Zamen (vorn, von rechts).

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