Beratungsprozess bringt neue Impulse für die kulturelle Bildung

Goslar in Förderprogramm „K² - Kulturnetzwerke in Kommunen“ aufgenommen

Goslar. Erneut hatte die Verwaltung Erfolg mit einem Förderantrag: Die Stadt Goslar ist in das bundesweite Förderprogramm „K² – Kulturnetzwerke in Kommunen“ aufgenommen worden und erhält damit fachliche Unterstützung bei der Erarbeitung und Umsetzung eines Gesamtkonzeptes für die kulturelle Bildung in Goslar.

Die Stadt bekommt bei diesem Förderprogramm also keinen finanziellen Zuschuss, sondern fachlich professionelle Begleitung. „Besonders ist an dem Programm, dass nicht nur die Stadt – mit dem Fachbereich Kultur und dem Fachdienst Bildung und Soziales – vertreten ist, sondern auch viele freie Kulturträger mit an Bord sind“, erklärt Marleen Mützlaff, Fachbereichsleiterin Kultur. So beteiligen sich beispielsweise die Bezirksgruppe Harz des BBK (Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler), die Kulturinitiative, das Mönchehaus Museum Goslar und viele mehr.

Goslar ist eine von sechs Kommunen, die eine schriftliche Zusage von der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel erhalten haben. Als Teil der fachlichen Begleitstruktur des bundesweiten Förderprogramms »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung« wird die Bundesakademie diese Kommunen in einem zweijährigen Analyse- und Beratungsprozess im Aufbau und in der Stärkung von kulturellen Bildungsnetzwerken unterstützen. Finanziert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Die Beratung zielt vor allem auf die Probleme an, die die Corona-Pandemie mit sich bringt. Wie lassen sich in Zeiten der Pandemie eine Vernetzung ermöglichen, vorhandene Ressourcen bündeln und krisenfeste Kooperationsstrategien vor Ort entwickeln? Das Projekt nimmt dabei die Bildungsgerechtigkeit von Kindern und Jugendlichen in den Blick.

Marleen Mützlaff bescheinigt der Stadt Goslar eine ausgeprägte Kulturlandschaft mit vielen engagierten und motivierten haupt- und ehrenamtlichen Akteuren. „Gleichzeitig ist die Vernetzung der Akteure nur teils vorhanden und die finanziellen Rahmenbedingungen sind begrenzt.“ Bislang gebe es nur in Teilbereichen finanzielle Unterstützung der Akteure und keine konstanten Personalkapazitäten bei einer Stelle für die Beratung freier Akteure. Für die Fachbereichsleiterin eröffnen ein konstanter Wissens- und Erfahrungsaustausch und gemeinsame Planungen neue Möglichkeiten für die kulturelle Bildung in Goslar mit neuen Kooperationen und Angeboten, wodurch wiederum neue Zielgruppen erreicht werden. Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk sieht auch hier das Prinzip gegeben, das schon im MachMit!Haus erfolgreich war: „Einfach mal ausprobieren, neue Formate testen. Wir dürfen und müssen kreativ und mutig sein.“

Am 16. Februar startet das Programm mit dem offiziellen Auftakttreffen. Danach wird ein festes Team aus Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung, der kulturellen Bildung, Kinder- und Jugendarbeit, Sozialarbeit, Kindertagesstätten und Schulen verschiedene Workshops unter der Leitung von Expertinnen und Experten mit den Schwerpunkten Kooperationen und Bildungslandschaften, Coaching, Zukunftsgestaltung und Agile Organisationsstrukturen durchlaufen.

Symbolfoto (pixabay/Gerd Altmann): Goslars ausgeprägte Kulturlandschaft soll noch besser
vernetzt werden. (Freie kommerzielle Nutzung laut Lizenz – siehe
https://pixabay.com/de/illustrations/puzzle-lernen-anordnung-arrangement-210785.)

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Bild zur Pressemitteilung:
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