10 Jahre Städtefreundschaft zwischen Goslar und Ra‘anana

- Ausstellung in der Verwaltung und Festakt im Großen Heiligen Kreuz -

Goslar. Vergangenen Freitag wurde das 10-jährige Bestehen des Freundschaftsvertrages zwischen den Städten Goslar und Ra‘anana feierlich begangen. Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk begrüßte bei einem Festakt im Großen Heiligen Kreuz die israelische Delegation mit der stellvertretenden Bürgermeisterin Sima Peri und Tzipora Hoz, Leiterin der Erwachsenenbildung der Stadt Ra‘anana.

In seiner Festrede erinnerte er an die Anfänge der Städtefreundschaft, deren Grundstein durch die Kontakte der Reitgemeinschaft Goslar mit dem israelischen Sportverein Hapoel Ra‘anana gelegt wurde. Dem ersten Besuch einer Goslarer Gruppe im Frühjahr 1969 folgten regelmäßige wechselseitige Kontakte und Begegnungen auf privater Ebene, bis am 18. Juli 2006 der offizielle Freundschaftsvertrag zwischen beiden Städten unterzeichnet wurde. „Völkerverständigung organisieren nicht Staatspräsidenten, funktioniert nicht durch Bürgermeister oder Kommunalpolitiker. Sie können nur den Rahmen geben. Wichtig sind vor allem die, die den Rahmen ausfüllen“, sagte Junk, „die vielen engagierten Menschen, die sich in die Städtefreundschaft Ra‘anana und Goslar eingebracht haben und weiter einbringen.“ Er dankte insbesondere Otto Fricke, dem damaligen Vorsitzenden der Reitgemeinschaft, als Initiator und Motor der Begegnungen. Mit einem Shalom und Glückauf wünschte Junk der Städtefreundschaft einen langen und erfüllten Fortbestand.

Sima Peri überbrachte die Grüße der Stadt Ra‘anana: „Ich bin eine große Bewunderin der Beziehungen zwischen Deutschland und Israel, die über sechs Jahrzehnte immer weiter gestärkt wurden, und ein Symbol der Hoffnung für die ganze Welt sind.“ Basis seien die Verbindungen, die zwischen den Menschen gebildet wurden. „Großartige Freundschaften sind entstanden und es sind diese Freundschaften, die die Bindungen unter den beiden Nationen stärken“, so Peri.

Vor dem Festakt ist die Ausstellung „Exchange Visions – 60 Jahre deutsch-israelischer Jugendaustausch“ eröffnet worden. Sie wurde anlässlich des 50. Jubiläums der Aufnahme diplomatischer Beziehungen beider Länder durch das „Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch“ erstellt und bisher erst einmal auf dem deutsch-israelischen Jugendkongress gezeigt. Auf acht großen Schautafeln wird dabei die Geschichte des deutsch-israelischen Jugendaustausches erläutert. Die Ausstellung ist bis zum 30. September 2016 im Verwaltungsgebäude Charley-Jacob-Straße 3, Flurbereich 1. OG, zu sehen und öffentlich zugänglich.

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10 Jahre Städtefreundschaft zwischen Goslar und Ra‘anana

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Fotos (Stadt Goslar): Bild 1 (v.l.): Tzipora Hoz, Dr. Oliver Junk, Sima Peri und Otto Fricke beim Festakt im Großen Heiligen Kreuz Bild 2: Dr. Oliver Junk hält die Festrede, die von Dagmar Mönnecke-Koroma übersetzt wird

 

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