Deutsch-israelische Städtefreundschaft soll gefestigt werden - Goslars Erster Stadtrat a.D. Siebert trifft Raananas Bürgermeister Broyde

Goslar. Der frühere Erste Stadtrat der Stadt Goslar, Burkhard Siebert, hat in seiner Funktion als städtischer Beauftragter für Städtepartnerschaften im Mai die israelische Stadt Raanana besucht.

Zusammen mit dem dortigen Verantwortlichen für Jugendbegegnung, Assaf Sadeh, fand ein gut einstündiges Treffen im Büro des Bürgermeisters Chaim Broyde statt. Die Gesprächsgruppe äußerte den Wunsch, wieder enger zusammen zu finden und die bestehende Städtefreundschaft zu festigen.

Burkhard Siebert nutzte einen privaten Urlaub in Israel und Jordanien für eine Stippvisite in Raanana. Im Gepäck hatte er einen Brief von Goslars Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner. In den überreichten Grußworten machte Schwerdtner ebenfalls deutlich, wie groß das städtische Interesse an der Freundschaft ist und wie sehr sie sich wünscht, dass „beide Städte künftig wieder enger zusammenfinden“. Die Städtefreundschaft, die auf einer Vereinspartnerschaft zwischen dem Sportverein Hapoel Raanana und der Reitgemeinschaft Goslar basiert, währt bereits seit über einem halben Jahrhundert. Diverse Jubiläen wurden gefeiert – auch die Goslarer Presse hat darüber berichtet. Otto Fricke, der frühere Vorsitzende der Goslarer Reitgemeinschaft und damit Initiator der Freundschaft mit Raanana hat Siebert einen solchen Artikel zusätzlich ins Gepäck gelegt. „Für das Gespräch mit dem Bürgermeister war der Bericht über die Entstehung und die Geschichte der Städtefreundschaft noch mal die Initialzündung und verstärkte den Wunsch eines intensiveren Austauschs in der Städtefreundschaft“, so Burkhard Siebert.

Beide Städte – Goslar und Raanana – weisen zudem eine Gemeinsamkeit auf: Die Stadtoberhäupter sind jeweils Kinder ihrer Stadt. Während die gebürtige Goslarerin Schwerdtner noch am Anfang ihrer fast zehnjährigen Amtszeit steht, stehen für den in Raanana geborenen Broyde im nächsten Oktober die Kommunalwahlen an. Als Parteiloser hatte Broyde zuletzt ein gutes Ergebnis eingefahren und erhofft sich eine Wiederwahl. „Sollte es so kommen, geht meine erste Reise nach Goslar“, versprach der Bürgermeister. Aber auch die grundsätzliche Unterstützung bei Kontakten von sportlicher, kultureller und öffentlicher Seite untermauerte er. Dazu Siebert: „Goslar wird die Bürgerinnen und Bürger aus Raanana ebenfalls jederzeit mit offenen Armen empfangen.“ Zuletzt waren im März junge israelische Schwimmerinnen und Schwimmer zu Gast beim Schwimmwettbewerb „Goslarer Adler“ des MTV Goslar. „Der Sport verbindet die Kulturen, war sich Assaf Sadeh bereits damals sicher, er hatte die Jugendgruppe nach Deutschland begleitet und nahm jetzt am offiziellen Gespräch in Raanana teil.

Die isreaelische Stadt Raanana entwickelt sich rasant. In der Zeit der Städtefreundschaft hat sie ihre Einwohnerzahl fast auf hunderttausend verdoppelt und sich zum wirtschaftlichen Zentrum im Speckgürtel von Tel Aviv gemausert. Die Stadt ist im Übrigen genau eintausend Jahre jünger als das 1100-jährige Goslar. Im großen Jubiläumsjahr 2022 konnten aufgrund der Feierlichkeiten in beiden Städten leider keine offiziellen gegenseitigen Besuche stattfinden.

 

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Deutsch-israelische Städtefreundschaft soll gefestigt werden - Goslars Erster Stadtrat a.D. Siebert trifft Raananas Bürgermeister Broyde

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230530 Bild1 Deutsch israelische Staedtefreundschaft Gastgeschenke   230530 Bild2 Deutsch israelische Staedtefreundschaf Zeitungsartikel

Bild 1 (Stadt Goslar): Goslars Erster Stadtrat a. D., Burkhard Siebert (Mitte), und Raananas Bürgermeister Chaim Broyde (li.) haben ihre Gastgeschenke ausgetauscht. Mit ihnen freut sich Assaf Sadeh (re.), der Verantwortliche für Jugendbegegnung in Raanana.

Bild 2 (Stadt Goslar): Mit Interesse wirft das internationale Trio, bestehend aus Goslars Erstem Stadtrat a. D. Burkhard Siebert (li.), Raananas Bürgermeister Chaim Broyde (Mitte) und dem israelischen städtischen Verantwortlichen für Jugendbegegnung, Assaf Sadeh (li.), einen Blick auf ein Stück Zeitgeschichte in Papierform: „Deutschlands einziger Israel Besuch mit Pferd im Flieger – Otto Fricke grüßt mit Glück auf und Shalom“ lautete zum Anlass des 50-jährigen Jubiläums die Überschrift im Harzer Panorama.

 

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