Kammer-Konzert im Rahmen der jüdischen Kulturtage

Kostbare musikalische Sequenzen im KUMA: vom Barock bis in die Gegenwart

Goslar. Auf Einladung der Stadt Goslar konzertieren die Pianistin Marina Lejmfirer sowie der Cellist Anton Peisakhov am Sonntag, den 27. August ab 18 Uhr, im Kulturmarktplatz (KUMA), Am Museumsufer 2, Raum Arcachon. Lejmfirer und Peisakhov führen mit ihrem gemeinsamen Konzert durch drei Jahrhunderte jüdischer Musikgeschichte. Alljährlich finden zwischen Harz und Heide die jüdischen Kulturtage statt, die vom Israel Jakobsen Netzwerk organisiert werden. Das Konzert findet in diesem Rahmen mit Unterstützung der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz sowie des Fachbereichs Kultur der Stadt Goslar statt. Die kostenlosen Tickets gibt es ab sofort an der Museumskasse im KUMA.

Im Mittelpunkt des Konzerts stehen kleine musikalische Darbietungen, die ihren Fokus auf die Musik jüdischer Komponisten richten. Der historische Bogen spannt sich dabei vom Zeitalter des Barocks bis in die unmittelbare Gegenwart und umfasst Stücke in etablierter Konzertform, aber auch aus Musicals und religiösen Kontexten. Erklingen werden auch eigene Kompositionen von Anton Peisakhov.

Zu den Biografien: Die in Baku, Aserbaidschan, geborene Pianistin Marina Lejmfirer hat am Staatlichen Aserbaidschanischen Konservatorium Musik studiert und dort auch als Konzertpianistin ihren Abschluss mit Auszeichnung gemacht. In den 1980er und 1990er Jahren ist sie als Solistin, Ensemblemitglied und Klavierbegleiterin in der gesamten früheren UdSSR beziehungsweise Sowjetunion aufgetreten. Nach ihrer Übersiedlung nach Deutschland im Jahr 1996 hat sie diese Karriere fortgesetzt. Seit 2003 arbeitet Marina Lejmfirer darüber hinaus als Klavierpädagogin am Musikkolleg Braunschweig.

Der 1974 in Klein bei Moskau geborene Cellist und Komponist Anton Peisakhov hat am Moskauer Konservatorium – unter anderem bei Natalia Schachowskaja – studiert. 1998 emigrierte er nach Israel, wo er fortan als Cellist im Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Metha musizierte. Ab 2000 setzte er sein Studium – auch bei Natalia Gutmann – an der Musikhochschule Stuttgart fort. Nach Stationen an der Philharmonie der Nationen, der Neuen Philharmonie Westfalen, der Philharmonia Toscanini im italienischen Parma sowie dem Sinfonie Orchester Berlin arbeitet Anton Peisakhov seit 2018 als freier Musiker und Komponist. Zuvor trat Peisakhov auch als Solo-Cellist mit dem Festivalorchester Interlaken auf.

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Kammer-Konzert im Rahmen der jüdischen Kulturtage

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Foto 1 (privat): Marina Lejmfirer

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