Literaturstipendium Novum Opus 2023 übergeben

Armin Wühle ist der zweite WortWerker in Goslar

Goslar. Es geht in die zweite Runde: Mit Armin Wühle ist nach Marie Louise Eberhardt zum zweiten Mal ein WortWerker in Goslar angekommen und wird für die nächsten vier Monate in der wiederhergestellte Wohnung im mittelalterlichen Wohnturm des Klosters Neuwerk wohnen. Der Schreibstipendiat wurde jetzt offiziell von der Stiftung Maria in horto und Goslars Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner begrüßt: „Zur heutigen feierlichen Übergabe des Literaturstipendiums Novum Opus 2023 überbringe ich Ihnen die herzlichsten Grüße im Namen der Stadt Goslar. Ich möchte Sie, lieber Herr Wühle, ganz herzlich in unserer schönen Stadt persönlich begrüßen und Ihnen zum WortWerker-Stipendium gratulieren. Sie wurden aus einem hochkarätigen Feld von knapp 70 Bewerberinnen und Bewerbern ausgewählt, die sich in ihren Texten allesamt auf einem sehr hohen Niveau bewegt haben.“
Sabine Fontheim, Vorsitzende der Stiftung Maria in horto, forderte Wühle in ihrer Begrüßungsrede in der voll besetzten Neuwerkkirche auf, in der Zeit seines Aufenthaltes „die kritische Stimme der Stadtgeschichte“ zu sein. Ihr Dank für die Möglichkeit des noch jungen Stipendiums richtete sich auch an die städtische Verwaltung und den Rat der Stadt Goslar – in großer Hoffnung, dass es sich neben Kaiserring (bildende Kunst) und Paul-Linke-Ring (Musik) für die Literatur etabliert.

Armin Wühle ist 1991 im bayrischen Ebersberg geboren und in Oberlinden aufgewachsen. Schon früh diktierte er seiner Mutter Gedichte und schrieb später eigene „Gruselgeschichten“ – wohl animiert durch Akte X-Abende mit seinen Eltern. In der Grundschule war sein Traumberuf bereits klar: Armin Wühle wollte Schriftsteller werden. Zum Studium ging er nach Hildesheim. Dort machte er seinen Bachelor im Studiengang „Kreatives Schreiben“ und setzte anschließend in Hannover in den Studiengängen „Soziologie“ und „Geschichte“ noch den Master oben drauf. „Ästhetik ist ihm wichtig“ bestätigte die Laudatorin Eberhardt, die auch die Anekdoten aus Wühles Leben erzählte. In Goslar will Wühle seinen zweiten Roman weiterschreiben. Marie Louise Eberhardt ist sich sicher, dass die „Schatzkiste Goslar“ dafür der passende Ort ist. Sein Erstlingswerk „Getriebene“ war bereits 2021 erschienen. Der neue Stadtschreiber hat überhaupt ein breit gefächertes Portfolio: Es umfasst die Gebiete „Prosa“ über „journalistisches Schreiben“ bis hin zum Theater. „Die Ungetrösteten“, die 2021 in Bregenz uraufgeführt wurden, entstammen ebenfalls der Feder des frisch gekürten WortWerkers. Wühle reist gern und hält sich gern in der Natur auf. Sein Lieblingsplatz an seinem Wohnort Hannover sei der Georgengarten. Dort sollte ihn auch der Anruf erreichen, der ihn nun zum neuen Wortwerker macht. Aber eine ihm unbekannte Nummer sollte seinen Aufenthalt im beschaulichen Wildwuchsgarten nicht stören, beschloss er seinerzeit. Später rief er zurück und lernte so – schon mal telefonisch – seine WortWerker-Vorgängerin kennen. Marie Louise Eberhardt überbrachte seinerzeit die frohe Botschaft, dass Armin Wühle das Literaturstipendiums Novum Opus 2023 erhält. Während seiner Zeit in Goslar will sich Wühle als Stadtschreiber vorrangig der Beziehung Mensch-Natur widmen.

NOVUM OPUS – Ein NEUES WORT WERK entsteht seit 2022 jährlich im Kloster Neuwerk. Eine gut sichtbare Inschrift an der Fassade des Klosters „NOVUM OPUS“ gibt dem Projekt der WortWerkerinnen und WortWerker den Namen. Mit Start zum Stadtjubiläum Goslars 2022 residieren und arbeiten Jahr für Jahr Wortkünstler, Literaten, Blogger – also Anhänger der schreibenden Zunft – im Kloster Neuwerk. Weitere Informationen gibt es unter novumopus.stiftung-kloster-neuwerk.de.

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Literaturstipendium Novum Opus 2023 übergeben

Download des Bildmaterials:
230829 Bild 1 WortWerker Begrungsredejpg230829 Bild 2 WortWerker Armin Wuehlejpg
Foto 1 (Stadt Goslar):
Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner (re.) begrüßt den WortWerker 2023, Armin Wühle (li.), in Goslar und gratuliert zum Stipendium.
Foto 2 (Stadt Goslar): Der neue WortWerker Armin Wühle während seiner Antrittsrede.

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Die Oberbürgermeisterin (V.i.S.d.P)
Charley-Jacob-Straße 3
38640 Goslar

 

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