Der Goslarer Kaiserring 2019 geht an Barbara Kruger

„Komplexe Zusammenhänge zwischen Macht und Gesellschaft“

Goslar. Barbara Kruger erhält den Goslarer Kaiserring des Jahres 2019, einen der renommiertesten Kunstpreise der Gegenwart. Das gab Goslars Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk heute beim traditionellen Neujahrsempfang in der Goslarer Kaiserpfalz bekannt. Die in Los Angeles und New York lebende Konzeptkünstlerin ist bekannt für ihre unverwechselbare Bildsprache mit provokanten Aussagen zu Macht, Konsum, Sexualität und Ideologie. „Ich möchte mich gern bei allen Bürgern von Goslar und der Jury für diese große Ehre bedanken. Ich bin sehr gerührt, dass Sie mich als Trägerin des hochrangigen Kaiserrings ausgewählt haben und ich zum Kreis all dieser großartigen Künstler und Kollegen dazu gehören werde.“, äußerte sich Kruger. Barbara Kruger wird den Kaiserring am 21. September 2019 in Goslar entgegen nehmen.

In ihrer Begründung schreibt die Kaiserring-Jury (Auszug): „Seit über 40 Jahren untersucht die amerikanische Konzeptkünstlerin Barbara Kruger in großformatigen Bildern, Installationen, Videos sowie mit Werken im öffentlichen Raum die komplexen Zusammenhänge zwischen Macht und Gesellschaft. Ihre Arbeiten verstehen sich als kritische Interventionen, mit denen sie die Abgründe des kapitalistischen Systems und die trügerischen Verlockungen des Konsums aufdeckt. Sie gehört zur ersten Generation feministischer Künstlerinnen, die in den 1980er Jahren weltweit Beachtung fanden, und sie genießt bis heute große internationale Anerkennung.“

Barbara Kruger

Barbara Kruger (*1945, Newark) lebt und arbeitet in Los Angeles und New York. Im Rahmen der 51. Biennale di Venezia (2005) wurde sie mit dem Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. 2020 widmet das Art Institute of Chicago der Künstlerin eine große Einzelausstellung.

Zuletzt fanden Einzelpräsentationen ihrer Arbeiten in den folgenden Institutionen statt: Museum of Contemporary Art, Los Angeles (2018), Laxart, Los Angeles (2018), Sprüth Mag-ers, Berlin (2017), National Gallery of Art, Washington (2016), Modern Art Oxford (2014), Kunsthaus Bregenz (2013), Pinakothek der Moderne, München (2011), Schirn Kunsthalle Frankfurt (2010), Gallery of Modern Art, Glasgow (2005), Whitney Museum of American Art, New York (2000), Museum of Contemporary Art, Los Angeles (1999), Serpentine Gallery, London (1994), Musée d’art contemporain de Montreal (1985), Kunsthalle Basel (1984). Darüber hinaus war sie in zahlreichen Gruppenausstellungen vertreten, u.a. im Hammer Mu-seum, Los Angeles (2004, 2014, 2018), Performa, New York und Palazzo delle Zattere, Venedig (2017), Biennale of Sydney (2014), Museum Ludwig, Köln (2013), Stedelijk Muse-um, Amsterdam (2010, 2017), Museum of Modern Art, New York (2007, 2009, 2010), Palazzo Grassi, Venedig (2006), Museum of Contemporary Art Chicago (2004), Tate Liver-pool (2002), Centre Pompidou, Paris (1988) sowie dem Solomon R. Guggenheim Museum, New Vork (1987).

Kaiserring Goslar

Der Goslarer Kaiserring ist einer der weltweit renommiertesten Preise für moderne Kunst. Er wird seit 1975 verliehen. Die ersten Preisträger waren Henry Moore, Max Ernst und Alexander Calder. Ihnen folgten Pioniere der Gegenwartskunst wie Joseph Beuys, Gerhard Richter, Nam June Paik, Christo, Cindy Sherman oder Jenny Holzer. Vor Wolfgang Tillmans erhielten in den letzten Jahren unter anderem Andreas Gursky, Bridget Riley, David Lynch, Olafur Eliasson, Isa Genzken und zuletzt Wolfgang Tillmans den Preis.

Kontakt:

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Mönchehaus Museums (www.moenchehaus.de) und der Stadt Goslar (www.goslar.de). Für Rückfragen und weiteres Bildmaterial steht Ihnen die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Goslar unter Telefon 05321 704- 226 zur Verfügung. Auskunft erteilt auch die Direktorin des Mönchehaus Museums, Dr. Bettina Ruhrberg, Telefon 05321-4948, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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„Komplexe Zusammenhänge zwischen Macht und Gesellschaft“

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Barbara Kruger Who owns what?, 1991/2012 Digital print on vinyl 292,1 x 279,4 cm Courtesy Tate Modern and Sprüth Magers

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Barbara Kruger Untitled (You are a very special person), 1995 Collage 13,6 x 19,1 cm 31 x 35 cm (framed) Courtesy Sprüth Magers

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Installation view 'Forever' Sprüth Magers, Berlin, 2017 Courtesy Sprüth Magers Photo: Timo Ohler

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