Stadtbibliothek, Archiv und Museen öffnen wieder ihre Pforten

Genügend Abstand und Tragen einer Mund-und-Nasenbedeckung sind Pflicht

Goslar. Die Stadtbibliothek Goslar hat seit Donnerstag wieder geöffnet. Aufgrund der Corona-Pandemie hatte sie Mitte März – genauso wie das Stadtarchiv und sämtliche Museen in der Stadt – für die Öffentlichkeit schließen müssen. Jetzt haben Bund und Land die Maßnahmen zum Schutz vor Neuansteckungen mit dem Corona-Virus gelockert, und die Museen dürfen wieder öffnen, allerdings unter strengen Hygiene- und Abstandsregelungen.

Vor dem Eingang zur Stadtbibliothek werden Gäste darauf hingewiesen, dass sie eine Mund-und-Nasenmaske tragen und Abstand zu anderen Personen halten müssen. Dazu hat die Belegschaft der Stadtbibliothek mit Klebeband Markierungen angebracht und einen Spender mit Handdesinfektionsmittel aufgestellt. Es dürfen nur zwei Personen gleichzeitig in den Bibliotheksraum bzw. eine Familie mit maximal fünf Menschen aus demselben Haushalt. Deshalb ist die Kundschaft dazu angehalten, sich höchstens 15 Minuten in der Bibliothek aufzuhalten. So soll die Wartezeit möglichst kurzgehalten werden. Bereits am Morgen kamen die ersten treuen Leserinnen und Leser in das Übergangsdomizil an der Glockengießer Straße. „Unsere Kunden haben uns schon vermisst“, sagte Bibliotheksleiterin Kirsten Brocks.

„Es freuen sich nicht nur die Gäste, Goslarerinnen und Goslarer, sondern auch die Mitarbeiterschaft der Stadtbibliothek, dass es weitergeht“, ergänzte Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk. Gerade jetzt sei der Durst auf Bücher und Co. noch viel größer. Denn wegen der Corona-Maßnahmen stehen nicht viele Freizeitangebote zur Verfügung. Seine Familie habe das Onlineangebot der Bibliothek in den vergangenen Wochen stark genutzt.

Erster Stadtrat Burkhard Siebert kündigte an, dass die Kaiserpfalz und das Goslarer Museum ab Samstag wieder geöffnet sind – zunächst mit reduzierten Öffnungszeiten: die Kaiserpfalz an jedem Wochentag von 10 bis 14 Uhr und das Goslarer Museum dienstags bis sonntags von 13 bis 17 Uhr.

Auch hier wurden vorab Maßnahmen getroffen. Neben den üblichen Hygiene- und Abstandsgeboten wird der Audioguide in der Kaiserpfalz beispielsweise nach jeder Nutzung neu in Plastikfolie gehüllt. Desinfektionsmittel würde die Geräte beschädigen. Maximal 50 Besucherinnen und Besucher dürfen gleichzeitig in die Kaiserpfalz, 20 ins Goslarer Museum. Verzichtet werden muss bis auf Weiteres auf den Besuch der Ulrichskapelle. Durch die enge Treppe ist ein Begegnungsverkehr unvermeidbar. Im Museum gilt – wo immer möglich – ein Besichtigungsrundgang in Form einer „Einbahnstraße“.

Das Zinnfigurenmuseum ist bereits seit Mittwoch wieder geöffnet. In der kommenden Woche folgt das Stadtarchiv im Rahmen der üblichen Öffnungstage dienstags und donnerstags. Allerdings ist wegen der begrenzten räumlichen Kapazitäten eine telefonische Anmeldung mit Absprache der Nutzungszeiten erforderlich. Dann gehen auch die Vienenburger Einrichtungen im Rahmen der üblichen Öffnungszeiten an den Start; zunächst am Donnerstag das Eisenbahnmuseum und die Bücherei. Das gleiche gilt für das Heimatmuseum, das üblicherweise jedoch an jedem zweiten Sonntag des Monats öffnet, damit erstmalig am 24. Mai.

Für alle genannten Einrichtungen in Goslar und Vienenburg gilt eine Maskenpflicht für Besucherinnen und Besucher. Wenngleich angesichts der Reisebeschränkungen mit einem zunächst begrenzten Besucheraufkommen zu rechnen ist, freuen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darauf, ihre Angebote wieder an den Mann und die Frau bringen zu können.

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Stadtbibliothek, Archiv und Museen öffnen wieder ihre Pforten

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Foto (Stadt Goslar): Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk (von links), Leiterin Kirsten Brocks und Erster Stadtrat Burkhard Siebert machen es bei der Wiedereröffnung der Stadtbibliothek vor: mit Maske und genügend Abstand.

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