Vier Millionen Euro für den Kulturmarktplatz

- Fördermittel aus dem Zukunftsinvestitionsprojekt bewilligt -

Das Projekt „Kulturmarktplatz Goslar“ erhält vier Millionen Euro Fördermittel aus dem Zukunftsinvestitionsprojekt (ZIP) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Dies gab das Ministerium am vergangenen Freitag bekannt. Der Förderantrag der Stadt Goslar zur Nachnutzung der ehemaligen Hauptschule Kaiserpfalz erhält damit die höchstmögliche Einzelförderung.

Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk freute sich sehr über die positive Nachricht aus Berlin: „Das ist der Startschuss für ein tolles Projekt. Die Umnutzung der leerstehenden Schule in Goslars Zentrum in einen Kulturmarktplatz mit Bibliothek, Archiv, Museum und weiteren Kulturangeboten bietet eine große Chance zur Stärkung der Frequenzen in der Innenstadt, von Bildung und Stadtentwicklung und bedeutet auch darüber insgesamt eine Stärkung der Kulturstadt Goslar. Wir arbeiten jetzt mit Hochdruck daran, den Planungsprozess zügig auf den Weg zu bringen“, so Junk.

Die seit dem Ende des Schuljahres 2014/15 leerstehende Hauptschule Kaiserpfalz liegt unmittelbar am „Museumsufer“ mit Goslarer Museum, Zinnfigurenmuseum und einer Platzanlage, die sich in den vergangenen Jahren als Ort der Kommunikation etabliert hat. Hier soll der „Kulturmarktplatz Goslar“ entstehen, der Stadtbibliothek, Stadtarchiv, einen Kinderhort sowie räumliche Kapazitäten für den Kinder- und Jugend-Breitensport zusammenführt. Darüber hinaus gibt es Überlegungen, die Bibliothek der benachbarten Marktkirche mit wertvoller Literatur aus der Reformationszeit, in exponierter Form ebenfalls dort unterbringen. Es soll ein Ort der Kommunikation, der Freizeitgestaltung, der Informations- und Bildungsvermittlung und der Integration geschaffen werden, der Bürgerinnen und Bürgern und gleichermaßen Gästen der Stadt in zentraler Lage zur Verfügung steht. Eine vergleichbare Einrichtung existiert bisher in der Region nicht, so dass eine entsprechende Ausstrahlung weit über die Grenzen von Stadt und Landkreis erhofft wird.

„Mein herzlicher Dank für den herausragenden und schnellen Förderantrag gilt dem Fachdienst Kultur der Stadt Goslar namentlich dem Ersten Stadtrat Burkhard Siebert und Fachdienstleiter Christoph Gutmann. Und ein zweiter herzlicher Dank geht an Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, ohne dessen politische Mitwirkung in Berlin eine derartige Fördersumme für seine Heimatstadt nicht denkbar gewesen wäre“, sagte Oberbürgermeister Dr. Junk.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hatte Mittel in einer Gesamthöhe von 140 Mio. Euro bereit gestellt, aus denen „größere Projekte mit deutlichen stadtentwicklungspolitischen Impulsen für die Gemeinde oder Stadt“ gefördert werden sollen, „mit denen in der Regel Aufgaben und Probleme von erheblicher finanzieller Dimension gelöst werden… Der Bundesanteil der Förderung soll in der Regel zwischen 1 und 4 Mio. Euro liegen“ (Zitate aus dem „Projektaufruf 2016“), der Eigenanteil der Kommunen soll im Grundsatz bei 55 Prozent liegen, verringert sich aber wie im Fall der Stadt Goslar bei einer kommunalaufsichtlich bestätigten Haushaltsnotlage auf 10 Prozent.

Download der Pressemitteilung:
Vier Millionen Euro für den Kulturmarktplatz

Luftbild der Hauptschule Kaiserpfalz

Download des Bildmaterials:

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Fotos: Stadt Goslar / Luftbild: LGLN - Auszug aus den Geobasisdaten

 

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