Denkmal vom Kahnteich bekommt am Rammelsberg neuen Glanz

- Arbeitsgemeinschaft Metallrestaurierung übernimmt die Instandsetzung -

Goslar. Am Freitagmorgen schwebte die gusseiserne Pyramide mit dem vergoldeten Adler durch die Lüfte: Das Denkmal für die gefallenen Jäger des Hannoverschen Jäger-Bataillons Nr. 10 im Deutsch-Französischen Krieg wurde von seinem Standort am Kahnteich abtransportiert und in die Werkstatt des Museums an den Rammelsberg gebracht. Dort wird das Kunstwerk nun restauriert. Das Goslarer Gebäudemanagement begleitet die Maßnahme – allen voran den Transport des Denkmals.

Möglich ist die Instandsetzung mit Blick auf die fehlenden städtischen Haushaltsmittel nur durch die Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft Restaurierung Rammelsberg. Nachdem die Stadt auf den schlechten Zustand des Mahnmals hingewiesen worden war, hatte die Goslarer Denkmalschutzbehörde die ehrenamtliche Arbeitsgemeinschaft um fachlichen Rat gebeten. Spontan erklärte sich der Leiter der AG und Restaurator im Metallbauerhandwerk, Ralf Siegemund, bereit, die Arbeiten zu übernehmen. Insbesondere die Eisenplatten und Kantenabdeckungen, die durch Rost beschädigt sind, will Ralf Siegemund am Weltkulturerbe Erzbergwerk Rammelsberg nun instand setzen. Geprüft wird außerdem, ob sich die Vergoldungen von Medaillon und Adler wiederherstellen lassen.

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Denkmal vom Kahnteich bekommt am Rammelsberg neuen Glanz

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Foto: Auf geht’s: Das Denkmal verschwindet fürs erste von seinem Standort am Kahnteich und zieht um in die Werkstatt am Rammelsberg.

 

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