Bahnchef kündigt Investitionen in Goslars Bahnhof an

- Dr. Rüdiger Grube war Ehrengast des 39. Goslarschen Panckets -

Goslar. Der Bahnchef war mit fünf Geschenken zum 39. Goslarschen Pancket angereist.
Dr. Rüdiger Grube kündigte am Freitagabend in der historischen Kaiserpfalz Investitionen an, unter anderem in das Bahnhofsgebäude der Kaiserstadt.

Dass das einer Rundumerneuerung bedürfe, hatte der Gastgeber, Goslars Oberbürger-meister Dr. Oliver Junk, zuvor in seiner Begrüßungsrede angemahnt. 2018 stehe die Teil-sanierung des Goslarer Bahnhofs an, erklärte daraufhin der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG. Der Bahnhof Oker werde barrierefrei, zählte Grube weiter auf. Außer-dem wolle das Unternehmen 100 Millionen Euro in ein neues Stellwerk investieren und die Stützmauer, die an den Gleisen liegt, sanieren. Den Wunsch des Oberbürgermeisters, Goslar zu einem ICE-Halt zu machen, könne er zwar nicht erfüllen. Dafür mache die Bahn kostenlos Werbung für die Stadt: Im Frühjahr soll ein ICE in Goslar getauft werden. Patin ist Anke Gabriel, die Ehefrau von Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel.

Seit 1967 lädt die Stadt Goslar an eine mittelalterliche Tradition anknüpfend rund 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien zum Festmahl im mittelalterlichen Stil ein. Das Pancket gebe ihnen die Gelegenheit, so über Geschäfte zu reden, wie es im Mittelalter der Rat mit Kaufleuten von nah und fern bei einem Glas Wein oder Bier getan habe, sagte Junk. Unter den Gästen waren auch diesmal verschiedenste Branchen vertreten: Vertreter von Anwaltskanzleien, Hotels, Handwerksbetrieben, Banken, produzierendem Gewerbe pflegten Kontakte und knüpften neue. Auch Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider, Goslars Ehrenbürger Hans-Joachim Tessner und Delegationen aus Goslars Partnerstädten waren in die Aula regis gekommen.

Junk bedankte sich bei seinen Gästen. „Die Wirtschaft ist der Lebensnerv einer Stadt“, so der Oberbürgermeister. Für die Unternehmen gewinne auf der anderen Seite die städtische Infrastruktur im Wettbewerb um Arbeitskräfte immer mehr an Bedeutung. Um dem demogra-fischen Wandel zu begegnen, werde man daher weiter an diesen Rahmenbedingungen arbeiten – „damit die Menschen gern in Goslar leben und unsere Firmen auch in Zukunft qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen können“.

Ein besonderer Dank ging an Martin Deutsch vom Vorstand der Einbecker Brauerei. Das Brauhaus hat die Veranstaltung von Beginn an als Sponsor unterstützt und schenkte auch beim 39. Goslarschen Pancket Ainpöckisch Bier in eigens für diesen Abend gefertigten Ton-krügen aus. Passend dazu waren auch die Gerichte nach Originalrezepten eines Kochbuchs von 1587 zubereitet.

Vor dem Hauptgang hielt Professor Dr. Thomas Hanschke, Präsident der Technischen Universität, eine launige Bratenrede und verteilte nicht ganz ernst gemeinte Seitenhiebe. So fragte er, warum ausgerechnet Goslar einen Bahnhof habe und der Oberharz nicht. „Verlegen Sie die Universität einfach nach Goslar“, konterte Oberbürgermeister Junk.

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Bahnchef kündigt Investitionen in Goslars Bahnhof an

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Foto 1 (Stadt Goslar): Kaum hat ihn Goslars Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk (v.re.) begrüßt, wird der Ehrengast Dr. Rüdiger Grube vom Herold Torsten Czwojdrak angekündigt.

Foto 2 (Stadt Goslar): Dr. Rüdiger Grube zählt auf, was die Bahn in Goslar investieren will.

Foto 3 (Stadt Goslar): Nicht nur die Wirtschaft, auch die präsentierten Speisen sorgen für Gesprächsstoff bei Dr. Rüdiger Grube, Vorstandvorsitzender der Deutschen Bahn (v.li.), Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk und Michael Riechel, Vorstandsvorsitzender der Thüga AG.

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