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Goslar als Dreiklang aus Natur-, Kulturlandschaft und Stadtkultur

ISEK-Fortschreibung mit Stärken und Schwächen Vienenburgs vorgestellt

Vienenburg. Zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) Goslar 2025 gehören längst auch Immenrode, Vienenburg, Wiedelah, Lengde, Lochtum und Weddingen. Das Büro Ackers Partner Städtebau hat am Dienstagabend in der ratsoffenen Sitzung des Ausschusses für Bauen und Umwelt und des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung und Lebensraum im Welterbe die Inhalte des ISEK Goslar/Vienenburg 2025 vorgestellt.

Das Konzept ist laut Goslars Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk das Ergebnis guter Arbeit von Verwaltung und Politik, des Planungsbüros und der Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger. Insbesondere die Entwicklung von Wohnpotentialen und die Förderung zusätzlicher Betriebsansiedlungen stehen im Mittelpunkt. „Dass das wichtig ist, zeigt sich in der Baßgeige“, sagt der Oberbürgermeister und spielt damit auf einen weiteren Tagesordnungspunkt an: Den Verkauf dreier Grundstücke im Gewerbegebiet. Die Unternehmen, die sich dort ansiedeln, schaffen weitere Arbeitsplätze und locken damit Menschen nach Goslar. Die wiederum brauchen Wohnraum. „Stadtplanung und Wirtschaftsförderung bilden die Basis.“

Mit Blick auf das ISEK sei die Stadt Goslar zwar kein Eigentümer der betroffenen Grundstücke, schaffe aber das nötige Planungsrecht, damit sich die Orte positiv weiterentwickeln. „Wir kümmern uns um unsere neuen Ortsteile.“ Gleichzeitig liege die Priorität nicht auf Vienenburg allein. „In jedem Ortsteil gibt es Wohnbaupotential“, so Junk. Walter Ackers zeigte in der Präsentation die Stärken und Schwächen des ehemaligen Vienenburger Stadtgebiets auf. Verkehrsgünstige Lage und attraktiver Wohnstandort mit grüner Stadtlandschaft und umfangreichem Erholungsangebot stehen einer Infrastruktur in den dörflichen Lagen gegenüber, die Luft nach oben hat. Die Chancen für Vienenburg liegen darin, Naherholung und Tourismus auszubauen, die Potentiale Wohnen und Gewerbe zu entwickeln und die Ortsmitte von Vienenburg zu gestalten. „Unsere Empfehlung ist, auch das ehemalige Goslarer Stadtgebiet nicht zu vernachlässigen“, erklärte Christina Kuczyk vom Planungsbüro. Dementsprechend wurde in der Fortschreibung auf die gesamte Stadt nach der Fusion geschaut. Das ISEK Goslar 2025 basiert auf dem Grundwert: Goslar als Dreiklang aus Naturlandschaft, Kulturlandschaft und Stadtkultur.

Im Juli 2015 gab es den ersten „ratsoffenen Workshop“ in Vienenburg. Seitdem wurden unter Beteiligung der Ratsfraktionen, Ortsvorsteher und Bürgervereine der Vienenburger Ortsteile, Vertreter vom Landkreis Goslar, aus Wirtschaft, Handel und Dienstleistung Ideen gesammelt, wie die Zukunft der Stadt Goslar nun nach der Fusion gemeinsam mit Vienenburg gestaltet werden kann. Bürgerinnen und Bürger wurden ebenso eingebunden. Die Stadt informiert über den Stand der Planungen im Internet: http://www.goslar.de/stadtbuerger/stadtentwicklung/iesk-vienenburgstadtentwicklung/iesk-vienenburg.

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Goslar als Dreiklang aus Natur-, Kulturlandschaft und Stadtkultur

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Foto (Stadt Goslar): Walter Ackers berichtet über Stärken und Schwächen der Ortsteile.


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