„Stadthalle kann noch deutlich mehr als angenommen“

Architekturbüro hat ein hohes Funktionalitätskonzept erarbeitet und vorgestellt

Goslar. Am 24. August hat das Architekturbüro Nieto Sobejano Arquitectos, vertreten durch Frau Nanna Wülfing und Herrn Claus Thiemann, in der Sitzung der Lenkungsgruppe „Entwicklung KaiserpfalzQuartier“ den teilnehmenden Mitgliedern einen Zwischenstand zur Vorentwurfsplanung der Veranstaltungshalle im KaiserpfalzQuartier präsentiert. Dabei ging es auch um die Vorstellung einzelner potentieller Nutzungsszenarien der Stadthalle.

Die Mitglieder der Lenkungsgruppe aus Politik, Stadtgesellschaft und der Verwaltung begrüßten die Präsentation sehr. Durch die Veranstaltung können jetzt verschiedene Punkte zur künftigen Nutzung der Stadthalle, die bisher eventuell zu Irritationen bei ihnen aber auch bei den Goslarerinnen und Goslarern geführt haben, klargestellt und präzisiert und zum Teil auch erstmals konkret bekannt werden, waren sich die Teilnehmenden einig. Damit kann das perspektivische Potential der Veranstaltungshalle anhand von Zahlen und Fakten jetzt erstmalig untermauert werden.

Präsentiert wurden die flexible Ausstattung der Halle, unterschiedliche Bühnen- und Orchestergrößen sowie die daraus resultierenden Besucherkapazitäten. Diese variieren gewöhnlicherweise für Kongresse, Messen, Bankette sowie Podiumsdiskussionen. Im kulturellen Bereich sind die Besucherkapazitäten die Grundlage für die Möglichkeit der Durchführung von Veranstaltungen – egal ob für mögliche Theatervorführungen, Junges Theater oder Oper und Musicals. Was ist in einer künftigen Stadthalle in Goslar möglich? „Das hochkarätige Architektenteam um Nieto Sobejano hat für die Stadthalle eine hohe Funktionalität ausgearbeitet – bisher standen ja nur die Ausmaße der Stadthalle fest“, so Goslars Erster Stadtrat Dirk Becker. „Sie haben es geschafft, dass die Stadthalle deutlich mehr kann, als selbst wir gedacht haben. Und an der Größe der Außenhülle hat sich nichts geändert.“ Nach Auskunft der Architekten und gemäß ihrer Präsentation in der Lenkungsgruppe kann in der Stadthalle sogar durch absenkbare Podeste vor der Bühne flexibel eine Art Orchestergraben für bis zu 34 Musikerinnen und Musiker eingerichtet werden. Durch diese innovative Lösung können Konzerterlebnisse in größerem Rahmen wieder erlebbar gemacht werden und sogar auch akustisch optimiert werden. Zudem wird dem Publikum so die freie Sicht auf die Bühne gewährt, was durch eine ausfahrbare Podesterie und versetzte Sitzreihen noch weiter unterstützt wird. Zur Besucherkapazität gab es seitens des Architekturbüros ebenfalls erstmals sehr präzise Zahlen: Nach dem derzeitigen Planungsstand können bei einer Bühnengröße von 120 Quadratmetern bis zu 602 Sitzplätze bei einer Theatervorstellung in der Stadthalle angeboten werden. Genauso verhält es sich bei Musikveranstaltungen mit einem bis zu 86-köpfigen Orchester – so viele Musikerinnen und Musiker finden im gesamten Bühnenbereich Platz. Podiumsdiskussionen bieten Platz für bis zu 590 Besuchende und für Konzerte können bis zu 800 Stehplätze angeboten werden. Aber auch Veranstaltungen mit kleineren Publikumsgrößen wie des Jungen Theaters sind durch flexible Abtrennungen in der Veranstaltungshalle problemlos möglich.

Der Zwischenstand der Entwurfsplanung wird in Kürze sowohl auf der Homepage der Stadt Goslar als auch in der im Goslarer Museum ab dem 5. September fortgeführten Ausstellung „KaiserpfalzQuartier: Goslar baut Zukunft“ zu sehen sein.

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„Stadthalle kann noch deutlich mehr als angenommen“

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