Auftaktworkshop für ein verkehrspolitisches Leitbild für Goslar

Für Planungen der nächsten Jahre soll ein Orientierungrahmen erarbeitet werden

Goslar. Seit Jahren wird das Thema Mobilität von Politik und Verwaltung verstärkt in den Fokus genommen. Zuletzt wurden vermehrt einzelne Aspekte wie Radverkehrskonzept, Parkraumkonzept, E-Car-Sharing und Bike-Sharing oder das ÖPNV-Netz betrachtet. Nun soll ein verkehrspolitisches Leitbild erarbeitet werden, um die bestehenden Strukturen an die heutigen Erfordernisse anzupassen und die verschiedenen Mobilitätsthemen besser miteinander zu vernetzen. Dazu lud die Stadt Goslar am heutigen Freitag zu einem ersten Auftaktworkshop ein. Den Grundstein für einen verkehrspolitischen Workshop hatte die Ratsfraktion DIE LINKE mit einem entsprechenden Ratsantrag gelegt.

Der Auftaktworkshop ist Teil eines interaktiven Prozesses mit allen relevanten Akteuren und der Bürgerschaft. Dabei soll ein verkehrspolitisches Leitbild für die gesamte Stadt Goslar mit seinen Stadtteilen entwickelt und festgelegt werden. Dieses dient als Orientierungsrahmen, Abwägungsgrundlage und Leitlinie für Planungen im Bereich der Mobilität in den kommenden zehn Jahren.

Unter der Moderation von Sonja Rube aus der Münchner USP Projekte GmbH haben am Freitag bereits Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Stadtverwaltung, Ratspolitik, Wirtschaft und zivilgesellschaftlichen Institutionen über die Mobilität diskutiert und beraten. Zunächst identifizierten sie räumliche und thematische Herausforderungen und Widersprüche aus den Blickwinkeln der Verkehrsarten, Räume und Orte. Dabei fanden auch das Thema Klimaschutz sowie bestehende Ratsanträge und Konzepte Beachtung.

Im Anschluss wurden die erarbeiteten Handlungsfelder mit Blick auf die Zukunft betrachtet. Im Fokus standen dabei die verschiedenen Zielgruppen und deren Bedürfnisse. Es kristallisierten sich durchaus Widersprüche zwischen den unterschiedlichen Bedarfen und Vorstellungen heraus, was seitens der Moderatorin erwartet worden war und zum Prozess gehört. „Wir wollen im gesamten Prozess schwierige Fragen beantworten“, sagte Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk. „Wollen wir zum Beispiel eine autofreie Innenstadt? Dabei geht es nicht nur um Klimaschutz, ÖPNV und mehr Raum für den Radverkehr, wir müssen auch die Belange der Anwohnerschaft, des Handels und der Menschen, die in der Innenstadt arbeiten, betrachten.“ Diese Fragen lassen sich nicht an einem Abend mit nur einem Workshop klären. Dem Auftaktworkshop werden entsprechend weitere Veranstaltungen folgen.

Foto 1 (Stadt Goslar): Sonja Rube sammelt Stichwörter ein, die die Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer zuvor auf Karten geschrieben haben.

Foto 2 (Stadt Goslar): Mit Klebepunkten markieren die Teilnehmenden die Stellen, die sie im Goslarer Verkehrsnetz als besonders problematisch empfinden.

Download der Pressemitteilung:
Auftaktworkshop für ein verkehrspolitisches Leitbild für Goslar

Download des Bildmaterials:
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